Ölpreisschock: Wie Energieriesen den Nahost-Konflikt meistern
Der US-israelische Krieg gegen Iran treibt Brent-Öl um 33 Prozent nach oben und stellt Shell, ExxonMobil und Co. vor ein finanzielles Paradox.

Der seit dem 28. Februar 2026 andauernde US-israelische Krieg gegen Iran hat die globalen Energiemärkte fundamental verändert. Der Brent-Rohölpreis stieg im März gegenüber dem Vormonat um rund 33 Prozent. Gleichzeitig sind etwa 20 Prozent der weltweiten Öllieferungen durch die Blockade der Straße von Hormus zum Erliegen gekommen.
Die großen Energiekonzerne – darunter Shell, ExxonMobil, Chevron und TotalEnergies – stehen vor einem klassischen Paradox: Höhere Rohstoffpreise versprechen Rekordgewinne, während Infrastrukturschäden und Lieferkettenunterbrechungen die operative Basis gefährden.
Massive Schäden an kritischer Infrastruktur
Besonders hart trifft es Shell: Iranische Raketen- und Drohnenangriffe haben die Pearl-Gas-to-Liquids-Anlage (GTL) in Katar schwer beschädigt. Eine der beiden Produktionslinien des als „Kronjuwel
