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NordX Metals startet Explorationsbohrungen auf Uranprojekt Riutta in Ostfinnland

NordX Metals hat mit Kernbohrungen auf dem Uranprojekt Riutta in Ostfinnland begonnen. Das Programm umfasst bis zu 1.500 Meter in drei Zielgebieten und zielt auf uranhaltige Strukturen ab, die historische Bohrerfolge von AREVA/Orano bestätigen und erweite

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NordX Metals startet Explorationsbohrungen auf Uranprojekt Riutta in Ostfinnland

NordX Metals Corp. (CSE: NRDX) (OTCQB: NRDMF) (FSE: 0UL0) vermeldet den Beginn von Kernbohrarbeiten auf dem firmeneigenen Riutta-Areal nahe Joensuu im Osten Finnlands. Vorgesehen sind zwischen 1.000 und 1.500 Bohrmeter, verteilt auf drei priorisierte Abschnitte.

Mit den Bohrungen soll die räumliche Ausdehnung und der Verlauf uranführender Gesteinszonen überprüft werden, die im Zusammenhang mit dem historischen Bohrloch Areva DH1 stehen. Dieses lieferte einen Bohrabschnitt von 11,3 Metern zwischen 21,20 und 32,50 Metern mit einem Gehalt von 0,68 Prozent Uranoxid (U3O8), darunter 3,7 Meter mit 1,52 Prozent U3O8 im Bereich von 28,30 bis 32,00 Metern.

Historische Daten neu bewertet

Das Unternehmen hat ältere Bohrergebnisse, geophysikalische Aufnahmen sowie geochemische Daten einer erneuten Interpretation unterzogen. Die Schlussfolgerung von NordX lautet, dass ein erheblicher Teil der früheren Bohrungen entweder an geologisch ungünstigen Positionen angesetzt oder parallel zu den primären Uranvorkommen ausgerichtet war. Daher greift das aktuelle Bohrkonzept auf korrigierte Azimutwinkel zurück, um die Strukturen zielgerichteter zu durchteufen.

Jon Franklin, Präsident und Director von NordX, erklärte: "Es erfüllt uns mit großer Freude, dass die Bohrarbeiten vor Ort an einem der besten je in Finnland erbohrten Uranabschnitte angelaufen sind. Unser Bohrprogramm ist darauf ausgelegt, die Uranmineralisationszonen systematisch zu prüfen, die ursprünglich von AREVA (heute Orano) in den Jahren 2007 und 2008 mittels Schürfgräben und Bohrungen entdeckt wurden."

Die flach liegende Uranvererzung wurde auf einer Länge von 450 Metern innerhalb eines ausgedehnteren, 3,6 Kilometer langen Trends nachgewiesen.

Die drei Zielgebiete im Überblick

Das geplante Bohrprogramm erstreckt sich auf die drei Areale Ristimonttu, Unimonttu und Kolmosviuhka. Deren Priorisierung erfolgte anhand einer Kombination aus historischen Aufzeichnungen, darunter Bohrprotokolle, geophysikalische Messungen mittels detaillierter induzierter Polarisation (IP), geochemische Probenahmen sowie einer geologischen Neubewertung.

Im Zielgebiet Ristimonttu sind elf kurze Bohrlöcher eingeplant. Sie dienen der Abgrenzung in der Tiefe sowie der streichenden Erweiterung der Mineralisation aus dem Bohrloch Areva DH1. In Unimonttu testen zwei kurze Bohrungen den Fortbestand des historischen Abschnitts DH-324, der 3,6 Meter mit 1,11 Prozent U3O8 ab 42 Metern Tiefe erbrachte, darunter 0,35 Meter mit 9,79 Prozent U3O8.

Für Kolmosviuhka sind drei kurze Bohrungen vorgesehen. Eine davon zielt unter den Schürfgraben M3-3, wo an der Oberfläche anomale Strahlungswerte von bis zu 65.500 Counts per Second (CPS) gemessen wurden. Eine zweite Bohrung richtet sich auf den Graben M3-2 mit Werten von bis zu 21.500 CPS. Keiner dieser Punkte wurde zuvor angebohrt. Die dritte Bohrung überprüft die Kontinuität des historischen Bohrlochs AE-7.

Zur Historie des Uranprojekts Riutta

Das Uranvorkommen von Riutta wurde 1958 durch radiometrische Geschiebeverfolgung entdeckt. Vier Explorationsphasen schlossen sich an: Atomienergia (1958–59), Outokumpu Oy (1960–63), der Geological Survey of Finland (GTK) (1983–88) sowie AREVA (2007–08). Insgesamt entstanden 65 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 6.275 Metern, von denen lediglich zehn in den vorausgegangenen 38 Jahren niedergebracht worden waren.

Über 500 mineralisierte Findlinge wurden in Riutta geborgen, mehr als einhundert davon wiesen Urangehalte von über einem Prozent auf. Schürfgräben an den Prospekten Ristimonttu und Unimonttu legten Pitchblende-Gänge und -Nester frei.

Das Unternehmen gibt zu bedenken, dass ein qualifizierter Sachverständiger diese historischen Ergebnisse nicht eigenständig verifiziert hat. NordX liegen keine Informationen über das damalige Analyselabor oder die von den früheren Betreibern angewandten Qualitätssicherungs- und Qualitätskontrollmaßnahmen vor.

Bedeutung für die Region

Das Riutta-Projekt liegt strategisch günstig rund zwölf Kilometer südlich der historischen, ehemals fördernden Uranmine Paukanvaara. Die Uranmineralisation tritt in Form dünner Pitchblende-Adern auf, die Klüfte und Mikrobrekzien in einem Serizit-Quarz-Schiefer-Nebengestein ausfüllen. Riutta wird als ein strukturell kontrolliertes, niedrigtemperiertes hydrothermales Uran-System eingestuft.

Die fachlichen Angaben wurden von Avrom E. Howard, MSc, PGeo, Principal Geologist bei Nebu Consulting, geprüft und freigegeben. Er ist von NordX unabhängig und gilt als qualifizierter Sachverständiger gemäß National Instrument 43-101.

NordX Metals Corp. ist ein Explorations- und Erschließungsunternehmen, das Uran-, Lithium- und Seltene-Erden-Projekte in politisch stabilen Rechtsräumen vorantreibt. Die Aktie wird an der Canadian Securities Exchange sowie in Frankfurt und an der OTCQB gehandelt.

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