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NAL-Mine in Québec: Elevra Lithium steigert Erzförderung auf Rekordniveau

Elevra Lithium hat im Geschäftsjahr 2026 mit 1,47 Millionen Tonnen Erz einen Förderrekord in der NAL-Mine erzielt und damit wieder positive operative Gewinne erreicht, bei einem Cash-Bestand von 255 Millionen US-Dollar.

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NAL-Mine in Québec: Elevra Lithium steigert Erzförderung auf Rekordniveau

Das an der ASX und an der Nasdaq gelistete Bergbauunternehmen Elevra Lithium hat in seiner North American Lithium (NAL)-Mine in der kanadischen Provinz Québec im Fiskaljahr 2026 eine Rekordfördermenge von 1,47 Millionen Tonnen Erz erreicht. Damit bewegen sich die operativen Gewinne des Lithiumproduzenten wieder im positiven Terrain.

Im Berichtszeitraum stellte das Unternehmen 197.967 Tonnen Spodumenkonzentrat her, wobei im Mai mit 22.202 Tonnen ein neuer monatlicher Bestwert erzielt wurde. Die Fördermengen legten im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent zu, während die Spodumenkonzentrat-Produktion mit einem Minus von drei Prozent unter dem Vorjahresniveau blieb. Grund dafür waren temporär widrige Abbaubedingungen in der ersten Jahreshälfte, die zu niedrigeren Aufbereitungsgraden führten.

Durch strategische Bergbauplanung und Mischungsmaßnahmen begegnete Elevra diesen Schwierigkeiten. Im Berichtsjahr wurden 181.494 Tonnen Spodumenkonzentrat abgesetzt. Die Lithiumrückgewinnung belief sich im Durchschnitt auf 67 Prozent, die Auslastung der Anlagen lag bei durchschnittlich 91 Prozent.

Operativ stärkstes Quartal zum Juni

Das bis Juni laufende Quartal stellte für Elevra die leistungsstärkste Periode des gesamten Geschäftsjahres dar. Die Rückgewinnungsquote kletterte auf 71 Prozent, und die Quartalsproduktion übertraf die Marke von 54.000 Tonnen. Das adjustierte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) des Unternehmens erreichte im Jahresverlauf 14 Millionen US-Dollar, wobei das bereinigte EBITDA der NAL-Mine allein 46 Millionen US-Dollar betrug. Dies bedeutet eine Steigerung um 57 Millionen US-Dollar gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr.

Die nicht liquiditätswirksamen Sonderposten addierten sich auf insgesamt 62 Millionen US-Dollar. Hierunter fielen eine Wertaufholung von 156 Millionen US-Dollar für eine im Vorjahr erfasste Abwertung von NAL sowie eine positive Netto-Bewertungsanpassung der Lagerbestände in Höhe von neun Millionen US-Dollar. Diese Effekte wurden teilweise durch nicht liquiditätswirksame, fusionsbedingte Buchungsvorgänge von 104 Millionen US-Dollar kompensiert.

Weitere neun Millionen US-Dollar an Transaktionskosten im Zusammenhang mit der Fusion wurden als außerordentliche Baraufwendungen verbucht. Der Periodenüberschuss von Elevra nach Ertragsteuern belief sich auf 44 Millionen US-Dollar – eine Verbesserung um 292 Millionen US-Dollar gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung ist auf das höhere bereinigte EBITDA sowie auf die positiven Effekte der Sonderposten zurückzuführen.

Stabile Kapitalbasis für Expansionsvorhaben

Zum Ende des Geschäftsjahres verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von 255 Millionen US-Dollar. Dies gelang nicht zuletzt dank einer erfolgreichen Kapitalerhöhung über 202 Millionen US-Dollar, welche die Finanzierung des Brownfield-Erweiterungsprojekts bei NAL sicherstellt und den Ausbau des ebenfalls in Québec gelegenen Moblan-Entwicklungsprojekts vorantreibt.

„Das Geschäftsjahr 2026 war für Elevra ein Jahr des Wandels: Wir haben die Fusion von Soyana Mining und Piedmont Lithium vollzogen und uns so als führender nordamerikanischer Lithiumproduzent positioniert. Sowohl das NAL-Erweiterungsprojekt als auch unsere übrige Entwicklungspipeline sind vollständig finanziert, während wir unser Portfolio durch die vereinbarte Veräußerung unserer Anteile am Lithiumprojekt Ewoyaa schärfen“, kommentierte Lucas Dow, CEO und Managing Director von Elevra Lithium.

Für Rohstoff-Anleger bietet Elevra Lithium eine beachtenswerte Konstellation: Durch den Fusionsabschluss und die operative Kehrtwende bei NAL hat sich das Unternehmen als nordamerikanischer Lithiumproduzent etabliert. Die gesicherte Finanzierung der Ausbauprojekte und die liquiden Mittel von 255 Millionen US-Dollar schaffen eine solide Grundlage. Die Risiken liegen indes in den volatilen Lithiumpreisen und der Notwendigkeit weiterer Effizienzsteigerungen im Minenbetrieb.

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