Nahost-Konflikt treibt Ölpreise und Inflation weltweit in die Höhe
Der eskalierende Konflikt im Nahen Osten erschüttert globale Märkte und belastet die deutsche Wirtschaft mit steigenden Energiekosten.

Fünf Wochen nach Beginn des Nahost-Konflikts spüren Verbraucher und Unternehmen weltweit die wirtschaftlichen Folgen. Die Schließung der Straße von Hormus und anhaltende Militäreinsätze mit Beteiligung des Irans, der USA und regionaler Akteure haben die Energiemärkte in Aufruhr versetzt. Brent-Rohöl überschritt die Marke von 116 US-Dollar pro Barrel und verzeichnete damit monatliche Rekordgewinne.
Die Internationale Energieagentur (IEA) reagierte auf den Versorgungsengpass und genehmigte die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl aus strategischen Reserven – davon 172 Millionen Barrel allein aus den USA. Trotz dieser Intervention kämpfen energieintensive Industrien mit massiven Problemen. Der deutsche Chemieverband VCI warnte vor kritischen Engpässen bei Grundstoffen wie Cyclohexan, Glycol, Melamin und Methanol, da die Blockade der Straße von Hormus und „Force-Majeure
