Kupferkonzentrat-Förderung: ACG startet sulfidischen Abbau in türkischer Mine Gediktepe
ACG Metals hat im türkischen Bergwerk Gediktepe die Kupferkonzentrat-Produktion aufgenommen und vollzieht damit den strategischen Wandel vom Edelmetall- zum sulfidischen Abbau. Bis Ende 2026 peilt das an der LSE notierte Unternehmen die vollständige Umste

Die Minengesellschaft ACG Metals (LSE: ACG) hat in ihrem türkischen Tagebau Gediktepe die Herstellung von Kupferkonzentrat gestartet. Damit vollzieht das Unternehmen den strategischen Wechsel von der Edelmetallgewinnung hin zum sulfidischen Abbau. Die Aufnahme der Produktion verlief den Angaben zufolge unfallfrei und im vorgesehenen Zeitplan.
Das an der Londoner Börse gelistete Bergbauunternehmen visiert für Ende 2026 die vollständige Umstellung auf sulfidische Förderung an. Gediktepe fungiert als Schlüsselprojekt im Unternehmenskonzept, das den Markteintritt im Kupfersektor beschleunigen soll.
Details zum Vorhaben
Die Lagerstätte Gediktepe in der Türkei war bis dato auf die Edelmetallproduktion spezialisiert. Durch den Übergang zum sulfidischen Abbau eröffnet ACG ein neues Wertschöpfungssegment. Kupferkonzentrat dient als bedeutendes Vorprodukt für die weltweite Kupferverarbeitung und wird in Schmelzanlagen zu reinem Kupfer weiterverarbeitet.
Die globale Kupfernachfrage bleibt auf einem hohen Niveau, befeuert durch die Elektrifizierung, den Zubau erneuerbarer Energien sowie die Elektromobilität. Mit diesem Schritt positioniert sich ACG als Förderunternehmen in einem strategisch vorteilhaften Marktumfeld in der Türkei.
Perspektiven
Mit der ersten Produktion hat das Unternehmen einen bedeutenden Etappenerfolg erzielt. Bis Ende 2026 soll die komplette Umstellung auf sulfidische Förderung realisiert sein. Konkrete Angaben zu Fördermengen oder finanziellen Eckdaten blieben in der Unternehmensmitteilung aus.
Die ACG-Metals-Aktie wird an der London Stock Exchange gehandelt. Der Projekterfolg in Gediktepe wird maßgeblich darüber bestimmen, ob die Gesellschaft ihre Produktionsvorgaben einhalten und sich als mittelständischer Kupferproduzent am Markt behaupten kann.
