Iran-Konflikt treibt Ölpreis auf kritisches Niveau
Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran versetzt globale Energiemärkte in die schwerste Krise seit dem Ölembargo 1973.

Die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran hat die globalen Energiemärkte in eine tiefe Krise gestürzt. Seit Beginn der Feindseligkeiten am 28. Februar sind die Rohölpreise dramatisch gestiegen: US-Rohöl verteuerte sich um 49 % auf knapp 100 US-Dollar pro Barrel, die internationale Benchmark Brent legte sogar um 55 % auf über 112 US-Dollar zu.
Experte Paul Sankey bewertet den aktuellen Ölschock als den schwerwiegendsten seit dem arabischen Ölembargo von 1973. Besonders aufschlussreich ist dabei der Blick auf die physischen Märkte: Während Brent-Futures bei 112 US-Dollar notieren, liegt der Dubai-Preis für tatsächliche Lieferungen aus dem Nahen Osten bereits bei 126 US-Dollar – ein deutliches Zeichen für die reale Versorgungsknappheit.
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump setzt auf Diplomatie und signalisiert militärische Zurückhaltung. Führende Energie-CEOs auf der CERAWeek-Konferenz in Houston zeichnen jedoch ein deutlich düstereres Bild der Lage.
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