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Goldpreise stabil vor US-Wirtschaftsdaten

Fed-Zinssenkungen und geopolitische Risiken im Fokus der Märkte

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Goldpreise stabil vor US-Wirtschaftsdaten

In einer aktuellen Entwicklung auf dem Finanzmarkt zeigten sich die Goldpreise stabil, während Investoren die jüngsten Kommentare von Christopher Waller, einem Gouverneur der US-Notenbank Federal Reserve, zu Zinssenkungen verarbeiteten und gespannt auf weitere Wirtschaftsdaten aus den USA warteten, die Hinweise auf die künftige Geldpolitik geben könnten. Der Spotpreis für Gold stieg um 0,1 Prozent auf 2.195,59 US-Dollar pro Unze, während die Gold-Futures in den USA um 0,2 Prozent auf 2.195,10 US-Dollar zulegten.

Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer richtet sich nun auf den Bericht zum Kernindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) in den USA, der am Freitag veröffentlicht wird. Dieser Bericht ist ein wichtiger Indikator für die Inflation und könnte Aufschluss darüber geben, wann die Federal Reserve möglicherweise mit Zinssenkungen beginnen wird. Der PCE-Preisindex soll im Februar um 0,3 Prozent gestiegen sein, was die jährliche Inflationsrate bei 2,8 Prozent halten würde. Ebenfalls im Fokus steht der wöchentliche Bericht zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA, der später am Tag erwartet wird.

Die Händler schätzen derzeit die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed im Juni mit Zinssenkungen beginnen wird, auf 62 Prozent ein, basierend auf dem FedWatch-Tool der CME Group. Niedrigere Zinssätze verringern die Opportunitätskosten für das Halten von Gold, was das Edelmetall attraktiver macht.

Neben Gold zeigten auch andere Edelmetalle Bewegungen. Silber blieb stabil bei 24,68 US-Dollar pro Unze, während Platin um 0,7 Prozent auf 899,75 US-Dollar und Palladium um 1,4 Prozent auf 997,41 US-Dollar stieg.

Die jüngsten Äußerungen von Fed-Gouverneur Waller am Mittwoch, dass die enttäuschenden Inflationsdaten den Fall für ein Zögern der US-Zentralbank bei der Senkung ihres kurzfristigen Zinssatzziels bestätigen, haben die Marktteilnehmer weiter in Atem gehalten. Zuvor hatte die Fed drei Zinssenkungen für das Jahr 2024 in Aussicht gestellt, trotz der jüngsten hohen Inflationsraten.

Die geopolitischen Risiken, insbesondere die anhaltenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten, tragen weiterhin zur Unterstützung des Goldpreises bei. Laut Ilya Spivak, dem Leiter für globale Makrostrategie bei Tastylive, könnte ein Durchbrechen des aktuellen Widerstandsniveaus um 2.225 US-Dollar pro Unze den Goldpreis in Richtung der 2.300-Dollar-Marke treiben. Gold erreichte erst kürzlich ein Rekordhoch, getrieben von der Erwartung der Marktteilnehmer an bevorstehende Zinssenkungen der Fed trotz der jüngsten hohen Inflationswerte.

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