Globale Märkte unter Druck: Hormuz-Blockade treibt Ölpreise
Der Konflikt im Nahen Osten erschüttert Energiemärkte und zwingt Zentralbanken zum Umdenken.

Die Blockade der Straße von Hormuz versetzt die globalen Finanzmärkte in Aufruhr. Das Nadelöhr, durch das rund 20 Prozent des weltweiten Ölverbrauchs fließen, ist seit Wochen gesperrt – mit weitreichenden Folgen für Energiepreise, Inflation und Investorenvertrauen. Brent-Rohöl hat die Marke von 100 US-Dollar je Barrel überschritten, US-amerikanische Verbraucher zahlen an der Zapfsäule bereits mehr als vier Dollar pro Gallone.
Eine Koalition von rund 40 Nationen, angeführt von Großbritannien und Frankreich, berät über diplomatische und militärische Optionen zur Wiedereröffnung der Meerenge. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mahnte jedoch, eine rein militärische Lösung sei unrealistisch und risikoreich. US-Präsident Trump verschärfte die Lage zuletzt mit der Ankündigung „extrem harter
