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Arizona Gold & Silver stößt auf reiche Goldabschnitte im Vorhaben Philadelphia

Arizona Gold & Silver meldet hochgradige Goldfunde im Projekt Philadelphia: Bohrloch PC26-173 liefert sieben Meter mit 4,24 Gramm Gold pro Tonne und erweitert die Mineralisierung unterhalb des Red-Hills-Ziels. Eine wirtschaftliche Bewertung ist auf Basis

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Arizona Gold & Silver stößt auf reiche Goldabschnitte im Vorhaben Philadelphia

Das kanadische Explorationsunternehmen Arizona Gold & Silver (TSXV: AZS; US-OTC: AZASF) hat frische Bohrdaten aus seinem Konzessionsgebiet Philadelphia im Bundesstaat Arizona veröffentlicht. Wie einer Veröffentlichung des Branchendienstes Northern Miner zu entnehmen ist, haben die Bohrarbeiten hochwertige Abschnitte zutage gefördert, die die goldführende Vererzung unterhalb des Red-Hills-Zielgebiets ausdehnen. Im Fokus der Resultate steht das Bohrloch PC26-173.

Dieses Kernloch lieferte über eine Teufe von sieben Metern einen Goldgehalt von 4,24 Gramm je Tonne. Damit untermauert das Unternehmen eine Mineralisierung, die sich über das bislang bekannte Areal des Red-Hills-Ziels hinaus in größere Tiefen erstreckt. Derartige Durchörterungen gelten in der Explorationsbranche als deutlicher Hinweis darauf, dass das mineralisierte System möglicherweise umfangreicher ist als bisher angenommen.

Zu weiteren Bohrlöchern, deren Teufen, Längen oder Edelmetallgehalten macht die aktuelle Mitteilung keine Aussagen. Ebenso fehlen Informationen über die weiteren Schritte des Bohrprogramms, eine mögliche Ressourcenschätzung oder verbindliche Zeitpläne. Der ursprüngliche Bericht von Northern Miner ist zudem ausschließlich im Rahmen eines kostenpflichtigen Abonnements vollständig einsehbar, sodass über den genannten Abschnitt hinaus keine weiteren Details öffentlich zugänglich sind.

Bewertung des Bohrerfolgs

Ein Durchörterungsabschnitt von sieben Metern mit 4,24 Gramm Gold pro Tonne bewegt sich in einer Größenordnung, die im Gold-Explorationsgeschäft als hochgradig eingestuft wird. Maßgeblich für die ökonomische Einschätzung eines solchen Ergebnisses sind jedoch nicht isolierte Intervalle, sondern vielmehr die Frage, ob sich die Vererzung über mehrere Bohrlöcher hinweg und in der Tiefe zusammenhängend nachweisen lässt. Genau auf diesen Aspekt zielt die Unternehmensmeldung ab, wenn sie die Ausdehnung der Mineralisierung unterhalb des Red-Hills-Ziels hervorhebt.

Der Bundesstaat Arizona zählt seit Generationen zu den etablierten Bergbauregionen der USA. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut, und sowohl Kupfer- als auch Goldförderung blicken auf eine lange Historie zurück. Für Junior-Explorationsgesellschaften ergeben sich daraus Vorteile, weil Genehmigungsverfahren, Lieferketten und qualifizierte Arbeitskräfte grundsätzlich verfügbar sind. Gleichzeitig konkurrieren zahlreiche Unternehmen in der Region um Kapital und Personal, was die Beurteilung einzelner Projekte anspruchsvoll macht.

Für Anleger aus dem deutschsprachigen Raum ist die Notierungsstruktur des Unternehmens von Bedeutung: Die Aktie wird an der kanadischen Börse TSX Venture Exchange unter dem Kürzel AZS gehandelt und ist im US-amerikanischen Freiverkehr über OTC Markets unter dem Symbol AZASF erhältlich. Ein direkter Handel an einer deutschen Wertpapierbörse wird in der vorliegenden Meldung nicht erwähnt. Wer in kanadische Junior-Titel investiert, sollte daher Wechselkursrisiken, die begrenzte Liquidität im Freiverkehr sowie die ausgeprägte Kursschwankungsanfälligkeit dieses Marktsegments im Blick behalten.

Darauf sollten Anleger künftig achten

Bohrergebnisse dieser Art sind stets nur Momentaufnahmen innerhalb eines laufenden Explorationsprozesses. Für Rohstoff-Anleger sind daher folgende Aspekte besonders relevant:

  • Weitere Bohrmeldungen aus dem Projekt Philadelphia, insbesondere aus Löchern in unmittelbarer Nachbarschaft zu PC26-173
  • Die vollständigen Teufen und Gehalte sämtlicher mineralisierter Abschnitte, nicht nur einzelner Intervalle
  • Aussagen darüber, ob und in welchem Umfang sich die Vererzung unterhalb des Red-Hills-Ziels in der Fläche fortsetzt
  • Informationen zu Finanzierungsmaßnahmen, verfügbarer Liquidität und zeitlicher Planung des Unternehmens

Die aktuelle Meldung liefert mit dem Abschnitt aus PC26-173 einen konkreten Datenpunkt, lässt jedoch offen, welche wirtschaftliche Relevanz der Vererzung unterhalb des Red-Hills-Ziels tatsächlich zukommt. Eine verlässliche Bewertung des Projekts ist auf Grundlage eines einzelnen Bohrlochs nicht möglich. Das Unternehmen selbst äußert sich in dem vorliegenden Auszug weder zu einer möglichen Ressourcenschätzung noch zu den Kosten des laufenden Programms.

Als Zwischenfazit bleibt festzuhalten: Arizona Gold & Silver hat nach eigenen Angaben hochgradige Abschnitte in seinem zentralen Projekt nachgewiesen und damit die bislang dokumentierte Mineralisierung erweitert. Das ist ein ermutigendes Zeichen für den Explorationsverlauf, jedoch noch kein Beleg für eine wirtschaftlich förderbare Lagerstätte. Künftige Ergebnisse werden zeigen, ob sich der erste positive Eindruck bestätigt.

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