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Broken Hill Gold vermeldet dritte Goldbarren-Produktion am Standort White Dam

Broken Hill Gold hat am Projekt White Dam die dritte Goldgusscharge erfolgreich abgeschlossen und 174 Unzen Doré-Barren an die Perth Mint geliefert. Parallel treibt das Unternehmen die Modernisierung der Anlage sowie die Vorstudie zur Wiedereröffnung des

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Broken Hill Gold vermeldet dritte Goldbarren-Produktion am Standort White Dam

Das an der australischen Börse ASX notierte Bergbauunternehmen Broken Hill Gold hat am Projekt White Dam im Süden Australiens, das auf Kupfer- und Goldvorkommen ausgelegt ist, bereits zum dritten Mal erfolgreich einen Goldguss durchgeführt. Zur Analyse und Weiterverarbeitung wurden dabei 5,43 Kilogramm beziehungsweise 174 Unzen Doré-Barren an die Perth Mint übergeben. Der erneute Gussvorgang belegt, dass das Unternehmen weiterhin in der Lage ist, aus dem bestehenden Heap-Leach-Erzkörper wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen.

Parallel zum Gussvorgang meldete das Unternehmen konkrete Fortschritte im Bereich der Aufbereitungstechnik. So wurde der Bau eines neuen Aktivkohle-in-Säule-Behälters abgeschlossen, der einen bisherigen Tank im Verarbeitungskreislauf ablöst. Darüber hinaus wurden Modernisierungsmaßnahmen an der Goldverarbeitungsanlage umgesetzt, um diese für den weiteren Betrieb fit zu machen.

Boyes spricht von Meilenstein und kontrollierter Erneuerung

Matthew Boyes von Broken Hill Gold bewertete den Vorgang als bedeutsamen Zwischenerfolg. „Dass wir bei White Dam bereits die dritte Goldgusscharge erfolgreich erzielt haben, ist ein weiterer bemerkenswerter Meilenstein. Er bestätigt den anhaltenden Wert, den wir aus dem vorhandenen Heap-Leach-Erzkörper generieren können, und schafft zugleich kurzfristige Einnahmen“, erklärte Boyes.

Darüber hinaus verwies er auf das zügige Tempo bei der technischen Ertüchtigung. „Während wir die Modernisierung der Anlage vorantreiben und unsere Goldaufbereitung auf den neuesten Stand bringen, handeln wir vorausschauend und strukturiert, um historisch bedingte Engpässe in der Infrastruktur zu beseitigen“, so Boyes weiter. Die Ende Oktober vorgenommene Unterbrechung der Berieselung diene der vollständigen Erneuerung der Auskleidungen von Sammelgräben und Lösungsteichen. Auf diese Weise sollen altersbedingte Abnutzung sowie Schwachstellen aus der ursprünglichen Konstruktion behoben werden, damit die Auffangsysteme des Betriebs belastbar sind und aktuellen Anforderungen gerecht werden.

Für die Wiederaufnahme des Betriebs sieht das Unternehmen damit eine solide Ausgangslage. Laut Boyes seien nach dem erneuten Anlaufen des Abbaus keine zusätzlichen Investitionen mehr notwendig. Broken Hill bringe White Dam damit zügig in eine Position für einen reibungslosen Wiedereinstieg in die Produktion.

Ausbau der Lagerkapazität und Machbarkeitsstudie zur Vertigo-Grube

Auch bei der Planung der Kapazitäten tut sich etwas. Der Entwurf zur Erweiterung des Lagervolumens auf 3,5 Millionen Tonnen am Standort White Dam ist abgeschlossen, die Ausschreibungsphase steht unmittelbar bevor. Zeitgleich arbeitet das Unternehmen an der nächsten richtungsweisenden Entscheidung: Bereits zu Beginn des kommenden Jahres wird eine finale Investitionsfreigabe (Final Investment Decision) angestrebt. Diese ist an die Ergebnisse einer Vorstudie zur Wiedereröffnung des Vertigo-Tagebaus geknüpft.

Die hierfür erforderlichen Bohrarbeiten laufen bereits. Sie dienen der Probengewinnung für Column-Leach-Versuche in den Bereichen Vertigo East und Vertigo North. Erste Arbeiten zum Design der Grube sollen voraussichtlich im Oktober abgeschlossen sein. Auf diese Weise verbindet Broken Hill die laufende Goldförderung mit der strategischen Perspektive einer erweiterten Tagebauaktivität.

Für Rohstoff-Anleger in Deutschland ist der Fall aus mehreren Gründen beachtenswert: Broken Hill verfolgt eine Doppelstrategie aus kurzfristigen Einnahmen aus dem bestehenden Erzkörper und einer mittelfristig angelegten industriellen Expansion. Die dritte Lieferung von Doré-Barren an die Perth Mint belegt, dass die Verarbeitungskette grundsätzlich zuverlässig funktioniert. Ob der Neustart tatsächlich termingerecht gelingt, hängt indes von den noch ausstehenden Studienergebnissen und der endgültigen Investitionsentscheidung ab. Die Resultate der Column-Leach-Tests sowie der Grubenplanungsarbeiten dürften daher die nächsten entscheidenden Kursimpulse für die Aktie liefern.

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