Sonoro Gold stößt auf hochgradige Goldabschnitte im Projekt Cerro Caliche
Sonoro Gold hat bei Cerro Caliche in Sonora, Mexiko, weitere hochgradige Goldabschnitte aus 26 Bohrungen gemeldet, darunter 32 m mit 1,846 g/t Au. Die Ergebnisse stammen von der Konzession Diana und der neuen Zone La Colorada und fließen in die laufende 5

Sonoro Gold Corp. (TSXV: SGO | OTCQB: SMOFF | FRA: 23SP) hat am 1. Oktober 2026 die Auswertung von Bohrkernanalysen aus weiteren 26 Bohrungen auf seinem Vorzeigeprojekt Cerro Caliche im mexikanischen Bundesstaat Sonora vorgelegt. Die frischen Daten stammen unter anderem von der jüngst erworbenen Liegenschaft Diana sowie aus der neu entdeckten Mineralisationszone La Colorada. Laut dem in Vancouver ansässigen Unternehmen repräsentieren die Resultate über 4.100 Bohrmeter in diesen beiden Arealen.
Insgesamt hat Sonoro im Zuge der laufenden Kampagne über 50.000 Meter mittlerweile 72 Bohrungen mit einer kumulierten Teufe von 14.086,35 Metern niedergebracht. Das Management wertet die Ergebnisse als Indiz dafür, dass Cerro Caliche mehrere goldführende Vererzungszonen über die gesamte Projektfläche verteilt aufweisen könnte. Die gemeldeten Abschnitte wurden ungekappt veröffentlicht und basieren auf Analysezertifikaten von Bureau Veritas.
Kenneth MacLeod, Präsident und CEO von Sonoro, äußerte sich zu den Ergebnissen: „Die jüngsten Bohrdaten unterstreichen weiterhin das beachtliche Potenzial für mehrere goldführende Vererzungszonen bei Cerro Caliche.“ Höhergradige Durchschnittswerte aus den bei Diana absolvierten Bohrungen bestätigten die Entscheidung, die nördliche Projekterweiterung auszudehnen, so MacLeod weiter. Sie untermauerten die These, dass Cerro Caliche vermutlich Bestandteil eines größeren epithermalen Goldsystems mit Ausmaßen auf Distriktebene sei.
Die Details
Zu den besonders hervorgehobenen Bohrabschnitten zählen 6,10 m mit 2,261 g/t Au, darunter 3,05 m mit 4,296 g/t Au, sowie 18,29 m mit 1,239 g/t Au, darunter 3,05 m mit 5,541 g/t Au. Weitere gemeldete Intervalle: 28,95 m mit 2,598 g/t Au, darunter 13,72 m mit 5,101 g/t Au; 32,00 m mit 1,846 g/t Au, darunter 4,57 m mit 10,430 g/t Au; und 47,24 m mit 1,552 g/t Au, darunter 6,10 m mit 5,623 g/t Au.
Auf der Konzession Diana, die nördlich der Vererungszone Rincón–Bellotos gelegen ist, wurden insgesamt 14 Reverse-Circulation-Bohrungen (RC) abgeteuft. Bei zehn der 14 Bohrungen lieferten die Analysen für mehrere Intervalle mit jeweils über einem Meter Länge Werte von mehr als einem Gramm Gold je Tonne. Die Resultate von neun Bohrungen bei Diana deuten darauf hin, dass sich die Goldmineralisation südostwärts über das Bellotoso-Plateau ausbreitet, das die nördliche Abgrenzung des ursprünglichen Projektgebiets sowie der neu erworbenen nördlichen Konzessionen bildet.
Im Einzelnen erzielte SCR-386 einen Durchschnitt von 8,29 m mit 1,239 g/t Au, darunter 3,05 m mit 5,541 g/t Au; SCR-387 schnitt 28,95 m mit 2,598 g/t Au, darunter 13,72 m mit 5,101 g/t Au; SCR-391 erbohrte 32 m mit 1,846 g/t Au, darunter 4,57 m mit 10,430 g/t Au. Weitere beachtenswerte Resultate lieferten SCR-389 mit 15,24 m und 0,555 g/t Au, darunter 1,52 m mit 3,520 g/t Au; SCR-390 mit 44,19 m und 0,480 g/t Au, darunter 4,57 m mit 1,210 g/t Au; sowie SCR-392 mit 30,48 m und 0,471 g/t Au, darunter 1,53 m mit 3,284 g/t Au.
Fünf Bohrungen westlich von Diana wiesen Goldmineralisationen auf, die sich nordwestwärts in Richtung der historischen Gruben der Mine El Batamote erstrecken. SCR-396 durchteufte 47,24 m mit 1,552 g/t Au, darunter 6,10 m mit 5,623 g/t Au; SCR-398 erbohrte 56,39 m mit 0,410 g/t Au, darunter 3,05 m mit 2,102 g/t Au.
Bei La Colorada, einer neu kartierten Vererungszone im zentral-westlichen Sektor des Areals, wurden insgesamt zwölf RC-Bohrungen angesetzt. Die Zone befindet sich rund 300 Meter westlich jener Stelle, an der das Unternehmen laut einer vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung (PEA) vom 24. April 2026 einen Tagebau mit Haufenlaugung betreiben möchte. Die Bohrungen skizzierten eine frische, nordwestlich streichende Mineralisationszone, die durch rhyolitische Gänge, strukturkontrollierte Brekzien, mehrere vererzte Strukturen und zahlreiche historische Abbaustätten charakterisiert ist. Vier Bohrungen bei La Colorada erzielten Durchschnittswerte von über 1 g/t Au über einen Meter, darunter SCR-378 mit 6,10 m und 2,261 g/t Au, darunter 3,05 m mit 4,296 g/t Au, sowie SCR-384 mit 4,57 m und 0,648 g/t Au, darunter 1,52 m mit 1,404 g/t Au.
Das Unternehmen betont ausdrücklich, dass es sich bei den vorgelegten Resultaten um Explorationsdaten handelt und nicht um eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung. Die Ergebnisse fließen in das geologische Modell ein und werden im Rahmen einer künftigen Aktualisierung der Ressourcenschätzung nach NI 43-101 bewertet. Die mineralisierten Abschnitte wurden unter Anwendung eines nominellen Berichtsschnittgehalts von 0,13 g/t Au zusammengesetzt. Die wahren Mächtigkeiten werden auf etwa 60 bis 90 Prozent der berichteten Bohrlängen geschätzt. Die Bohrungen wurden mit Neigungswinkeln von –45 Grad niedergebracht.
Hintergrund: Was bisher geschah
Bereits am 5. Mai 2026 hatte aktien.news vermeldet, dass Sonoro Gold die Bohraktivitäten auf Cerro Caliche wieder aufnimmt und damit das umfangreichste Bohrprogramm seit dem Erwerb des Projekts im Jahr 2018 startet. Das Programm umfasst demnach 50.000 Meter an Reverse-Circulation-Bohrungen sowie Boden- und Gesteinsprobenahmen und gliedert sich in zwei Abschnitte. Phase I soll bis Herbst 2026 abgeschlossen sein und 25.000 Bohrmeter mit rund 207 Bohrlöchern sowie 6.000 Bodenproben umfassen. Phase II schließt direkt an und läuft bis Frühjahr 2027 mit weiteren 25.000 Bohrmetern und etwa 220 Bohrlöchern.
Der nun vorgelegte Zwischenstand von 72 Bohrlöchern und 14.086,35 Metern fügt sich damit in diese laufende Kampagne ein.
Was das für Anleger bedeutet
Für deutsche Privatanleger ist vor allem die Abgrenzung zwischen Explorationsergebnis und Ressourcenschätzung von Bedeutung. Die gemeldeten Goldgehalte belegen angetroffene Mineralisation, sie ersetzen jedoch keine aktualisierte Ressourcenberechnung. Sonoro selbst stellt klar, dass das Berichtsdatum ausschließlich der Darstellung dient und keine Aktualisierung der Ressourcenschätzung darstellt. Rohstoff-Anleger sollten die laufende Bohrkampagne im Auge behalten, da die Ergebnisse in die kommende Ressourcenaktualisierung einfließen werden und damit potenziell richtungsweisend für die weitere Bewertung des Projekts sein könnten.
