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American Lithium: Pilotanlage in Peru liefert deutlich bessere Ausbeuten als prognostiziert

American Lithium meldet für seine Pilotanlage in Peru durchschnittliche Lithium-Ausbeuten von 88,7 Prozent und übertrifft damit die ursprüngliche Prognose von 80 Prozent deutlich. Der dreimonatige Dauerbetrieb soll die Ergebnisse für künftige Machbarkeits

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American Lithium: Pilotanlage in Peru liefert deutlich bessere Ausbeuten als prognostiziert

Die kanadische Gesellschaft American Lithium hat ihren Probebetrieb zur Lithiumextraktion in Falchani (Peru) erfolgreich hochgefahren. Wie das an der TSX Venture Exchange notierte Unternehmen mitteilt, arbeiten sämtliche Systeme wie vorgesehen, und die Anlage befindet sich im Dauerbetrieb.

Die Errichtung des Pilotwerks wird von der in Lima ansässigen Beratungsfirma TECMMINE koordiniert. Sie unterstützt das Falchani-Projekt bei der Überprüfung des Verfahrensablaufs im Großmaßstab und hilft auf diese Weise, technische Unsicherheiten zu verringern.

Rückgewinnung übertrifft Prognosen deutlich

Mit der Pilotanlage werden im Schnitt Lithium-Ausbeuten von 88,7 Prozent erreicht. Damit liegt die Gewinnungsrate klar über dem in einer vorläufigen Wirtschaftlichkeitsanalyse aus dem Jahr 2024 angenommenen Wert von 80 Prozent. Dies stellt einen wesentlichen Meilenstein für das Unternehmen dar, denn höhere Extraktionsraten steigern unmittelbar die Rentabilität des Vorhabens.

Nachdem nun alle technischen Komponenten des Verfahrensablaufs montiert und geprüft worden sind, arbeitet American Lithium an der umfassenden Überprüfung des gesamten Produktionsprozesses. Dies erfolgt im kontinuierlichen Betrieb und unter industriellen Bedingungen, um die Resultate der Laboruntersuchungen zu untermauern.

Dreimonatiger Dauerbetrieb vorgesehen

Die Pilotanlage soll drei Monate lang ohne Unterbrechung mit den angestrebten Durchsatzmengen laufen. In diesem Zeitraum ist die Verarbeitung von sechs bis zehn Tonnen Erz aus Falchani geplant. Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Probebetrieb werden anschließend in künftige Durchführbarkeitsstudien zum Projekt einfließen.

Die vulkanisch entstandene Lithium-Lagerstätte in Falchani weist von Natur aus niedrige Schadstoffanteile auf. Dies erlaubt einen unkomplizierten Verfahrensablauf, mit dem sich Lithiumcarbonat in Batteriequalität mit einer Reinheit von über 99,5 Prozent herstellen lässt.

Zuversicht auf Führungsebene

Laurence Stefan, Chief Operating Officer und Präsident von American Lithium, äußerte sich optimistisch: „Die Resultate der wesentlichen Aufbereitungsschritte waren äußerst vielversprechend. Die Beständigkeit, die wir feststellen, flößt uns großes Vertrauen ein, während wir zügig auf den vollständigen Betrieb des Pilotwerks hinarbeiten."

Er fügte hinzu: „Jede Inbetriebnahme weiterer Stufen hat unser Wissen darüber erweitert, wie sich diese Lagerstätte im großtechnischen Maßstab verhalten wird, und verbessert den Prozess, um auf den vielversprechenden jüngsten Ergebnissen aufzubauen."

Relevanz für Rohstoff-Anleger

Für Investoren, die auf Rohstoffwerte setzen, ist American Lithium interessant, weil das Unternehmen eines der aussichtsreichsten Lithiumprojekte außerhalb Chinas entwickelt. Der Standort in Peru bietet strategische Vorzüge im Vergleich zu anderen Förderregionen. Zudem profitiert der europäische Batteriesektor, der für Elektromobilität und Energiewende auf gesicherte Lithiumbezugsquellen angewiesen ist, von neuen Produktionskapazitäten in verlässlichen Rechtsordnungen.

Die hohen Gewinnungsraten und die Reinheit des produzierten Lithiumcarbonats könnten American Lithium zu einem bedeutenden Zulieferer für die internationale Batterieindustrie werden lassen. Die nächsten Monate werden aufzeigen, ob sich die hoffnungsvollen Laborergebnisse im durchgehenden Pilotbetrieb bestätigen lassen.

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