Trump-Xi-Gipfel in Peking trotz Iran-Krise geplant
Das Treffen der beiden Staatschefs am 14. und 15. Mai soll stattfinden – ungeachtet chinesischer Bedenken wegen des laufenden Iran-Krieges.

US-Präsident Donald Trump hält an seinen Plänen für ein Gipfeltreffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping fest. Das richtungsweisende Treffen soll am 14. und 15. Mai in Peking stattfinden – trotz des Unbehagens chinesischer Beamter, das Gipfeltreffen abzuhalten, solange der Krieg im Iran noch andauert.
Der Konflikt im Iran hat bereits einmal zu einer Verschiebung des Gipfels geführt. Der Krieg hat eine weltweite Energiekrise ausgelöst und die Rohöllieferungen aus dem Nahen Osten erheblich eingeschränkt – davon ist auch China als bedeutender Importeur von nahöstlichem Rohöl direkt betroffen.
Chinas Bedenken und die Energiekrise
Peking zeigt sich dem Vernehmen nach unwohl dabei, das hochrangige Treffen unter diesen Umständen abzuhalten. Die Einschränkungen bei den Öllieferungen aus dem Nahen Osten belasten die chinesische Wirtschaft spürbar, da China in erheblichem Maße auf Rohölimporte aus der Region angewiesen ist.
Dennoch treibt die Trump-Administration die Vorbereitungen für den Gipfel weiter voran. Das Treffen gilt als richtungsweisend für die künftigen Beziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt – insbesondere vor dem Hintergrund der globalen wirtschaftlichen Verwerfungen durch den Iran-Konflikt.
Bedeutung des Gipfels für die Weltmärkte
Ein Gipfeltreffen zwischen den USA und China hat stets weitreichende Auswirkungen auf die internationalen Finanzmärkte und die globale Handelspolitik. Für deutsche und europäische Anleger ist das Treffen von besonderer Bedeutung, da sowohl die USA als auch China zentrale Handelspartner der Europäischen Union sind.
Die durch den Iran-Krieg ausgelöste Energiekrise trifft Importeure von Rohöl weltweit – darunter auch europäische Länder. Eine Annäherung oder Einigung zwischen Washington und Peking könnte daher auch für die Stabilisierung der globalen Energiemärkte von Bedeutung sein.
Ob das Treffen tatsächlich wie geplant am 14. und 15. Mai stattfindet, bleibt angesichts der angespannten geopolitischen Lage abzuwarten. Bislang halten beide Seiten offiziell an den Terminen fest.
