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Trump bremst Israel: Keine weiteren Angriffe auf iranische Ölinfrastruktur

Die USA fordern Israel erstmals auf, israelische Militäraktionen gegen den Iran einzuschränken.

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Trump bremst Israel: Keine weiteren Angriffe auf iranische Ölinfrastruktur

Die Trump-Administration hat Israel am Montag aufgefordert, keine weiteren Angriffe auf iranische Energieanlagen durchzuführen. Besonders die Ölinfrastruktur soll verschont bleiben. Dies berichtete Axios unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Quellen.

Die Aufforderung markiert einen bedeutenden Wendepunkt: Es ist das erste Mal seit Beginn der gemeinsamen israelisch-amerikanischen Operation gegen den Iran vor zehn Tagen, dass Washington israelische Militäraktionen einschränkt. US-Beamte übermittelten die Botschaft auf höchster politischer Ebene sowie direkt an IDF-Generalstabschef Eyal Zamir.

Die israelischen Angriffe hatten zuvor massive humanitäre Konsequenzen: Teheran, eine Metropole mit zehn Millionen Einwohnern, versank in giftigem schwarzen Rauch und saurem Regen. Die iranischen Behörden gaben dringende Gesundheitswarnungen für die Zivilbevölkerung heraus.

Drei Gründe für den US-Kurswechsel

Laut einer informierten Quelle nannte die Trump-Administration drei konkrete Gründe für ihr Ersuchen. Erstens schaden solche Angriffe der iranischen Bevölkerung, von der ein Großteil das Regime ablehnt – ein politisch unerwünschter Effekt für Washington.

Zweitens verfolgt Trump nach dem Krieg wirtschaftliche Interessen im Iran: Er strebt eine Zusammenarbeit mit dem iranischen Ölsektor an, ähnlich wie er es im Fall Venezuela praktiziert hat. Drittens befürchten US-Beamte massive iranische Vergeltungsschläge gegen die Energieinfrastruktur der Golfstaaten.

Der Iran hatte bereits in einer früheren Kriegsphase Energieanlagen am Golf mit Drohnen angegriffen, jedoch ohne nennenswerte oder irreversible Schäden zu verursachen. Die Sorge in Washington: Eine neue Eskalationsrunde könnte diese Kalkulation verändern und die globalen Ölpreise massiv in die Höhe treiben – mit direkten Folgen auch für deutsche Verbraucher und die europäische Wirtschaft.

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