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Triple Flag hebt 2030-Prognose nach Ravenswood-Stream-Übernahme an

Das Streaming-Unternehmen schließt den Kauf eines Gold-Streams für die australische Ravenswood-Mine ab und erhöht seinen Ausblick.

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Triple Flag hebt 2030-Prognose nach Ravenswood-Stream-Übernahme an

Triple Flag International, eine Tochtergesellschaft des an der Toronto Stock Exchange (TSX) notierten Unternehmens Triple Flag Precious Metals Corporation, hat die Übernahme eines Gold-Streams für die produzierende Ravenswood-Goldmine im australischen Bundesstaat Queensland erfolgreich abgeschlossen. Als direkte Folge dieser Transaktion hebt das Unternehmen seine Produktionsprognose für das Jahr 2030 deutlich an.

Konkret erwartet Triple Flag nun für 2030 eine Produktion von 150.000 bis 160.000 Goldäquivalent-Unzen (GEOs). Zuvor hatte das Unternehmen seinen Ausblick für dasselbe Jahr auf 140.000 bis 150.000 GEOs beziffert. Das entspricht einer Anhebung der Mittelpunktprognose um rund 10.000 GEOs – ein signifikanter Schritt nach oben.

Die erste Lieferung im Rahmen des neu abgeschlossenen Ravenswood-Gold-Streams ist für das dritte Quartal des laufenden Jahres geplant. Beim Gold-Streaming handelt es sich um ein im Bergbausektor verbreitetes Finanzierungsmodell: Ein Streaming-Unternehmen stellt einer Mine Kapital zur Verfügung und erhält dafür das Recht, künftig produziertes Metall zu einem vorab vereinbarten, meist deutlich unter dem Marktpreis liegenden Preis zu kaufen.

Ravenswood: Langlebige Mine mit Wachstumspotenzial

Die Ravenswood-Goldmine blickt auf eine beeindruckende Betriebsgeschichte zurück. „Die Ravenswood-Mine blickt auf eine lange Geschichte des kontinuierlichen Betriebs seit 1987 zurück, und wir gehen fest davon aus, dass die Mine ihre starke Erfolgsbilanz bei der erfolgreichen Umwandlung von Ressourcen in Reserven fortsetzen wird", erklärte Sheldon Vanderkooy, CEO von Triple Flag. Er verwies zudem auf ein großes und aussichtsreiches Landpaket von 1.800 km², das zusätzliches Aufwärtspotenzial biete.

Ravenswood gilt als groß angelegter, kostengünstiger und langlebiger Betrieb. Die Produktion der Mine soll bis zum Jahr 2028 auf 200.000 Unzen Gold pro Jahr hochgefahren werden – ein Volumen, das die Bedeutung dieses Assets für das Triple-Flag-Portfolio unterstreicht.

Starkes erstes Halbjahr mit mehreren Meilensteinen

Vanderkooy betonte, dass die Meilensteine, die die Vermögenswerte von Triple Flag im ersten Halbjahr erreicht haben, beeindruckend seien und ein weiteres GEO-Wachstum über 2030 hinaus unterstützen würden. Zu den bedeutenden Entwicklungen in den ersten sechs Monaten des Jahres zählen:

  • Eine positive Bauentscheidung bei Hope Bay
  • Positive Wirtschaftlichkeitsstudien bei den Projekten Arthur und Kemess
  • Fortschritte bei einer potenziellen Erweiterung der Aufbereitungskapazität auf jährlich 10 Millionen Tonnen oder mehr bei Northparkes

Diese Projekte befinden sich allesamt in bergbaufreundlichen Jurisdiktionen. „Dieses Wachstum aus Projekten in bergbaufreundlichen Jurisdiktionen in den USA, Kanada und Australien wird über Jahrzehnte hinweg Wert für unsere Aktionäre schaffen", so Vanderkooy abschließend.

Für deutsche Privatanleger, die den Edelmetallsektor beobachten, ist Triple Flag Precious Metals ein Unternehmen, das durch sein Streaming-Modell eine vergleichsweise risikoärmere Beteiligung am Goldmarkt ermöglicht – ohne die direkten operativen Risiken eines Minenbetreibers zu tragen. Die Anhebung des langfristigen Ausblicks signalisiert, dass das Unternehmen sein Portfolio gezielt und mit Blick auf nachhaltiges Wachstum ausbaut.

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