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Nuvau Minerals: Winterbohrungen bei Thundermine bestätigen bedeutendes Goldsystem

Erste Bohrungen seit fast 40 Jahren liefern 5,28 g/t Gold über 6,1 Meter und deuten auf ein großflächiges hydrothermales System hin.

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Nuvau Minerals: Winterbohrungen bei Thundermine bestätigen bedeutendes Goldsystem

Nuvau Minerals Inc. (TSXV: NMC, OTC: NMCPF) hat ermutigende Ergebnisse seiner Winterbohrkampagne im Zielgebiet Thundermine im Bergbaurevier Matagami (Québec, Kanada) veröffentlicht. Das Unternehmen meldete aus Bohrloch TH-26-04 einen Goldgehalt von 5,28 g/t Au über 6,10 Meter, einschließlich 7,22 g/t Au über 3,1 Meter. Dies sind die ersten Bohrungen in diesem Gebiet seit fast vier Jahrzehnten.

Die Bohrungen bestätigten sowohl Alterationen im Zusammenhang mit vulkanogenen Massivsulfiden (VMS) als auch goldführende Zonen, die mit günstigem Wirtsgestein und geologischen Strukturen in Verbindung stehen. Besonders bedeutsam: Die Goldmineralisierung wurde rund 200 Meter unterhalb der historischen Goldabschnitte aus dem Jahr 1988 durchteuft, was auf eine Fortsetzung des goldführenden Systems in der Tiefe hindeutet.

„Dieses einzelne Bohrloch bestätigt sowohl die für das Revier charakteristische VMS-Mineralisierung als auch das Potenzial zur Definition eines bedeutenden goldführenden hydrothermalen Systems", sagte Christina McCarthy, Chief Executive Officer von Nuvau. „Es ist das erste Bohrloch von Nuvau bei Thundermine und das erste in diesem Zielgebiet seit fast vier Jahrzehnten."

Highlights der Winterbohrkampagne

Neben dem Hauptergebnis von 5,28 g/t Au über 6,10 Meter lieferte das Programm weitere bemerkenswerte Resultate. Ein breiter Goldmantel mit mehreren Zonen ergab 45,90 Meter mit 0,24 g/t Au, einschließlich 0,40 Meter mit 6,02 g/t Au. Dies unterstreicht das Potenzial für eine umfangreichere Goldmineralisierung als bisher angenommen.

Historische Bohrungen aus den 1950er und 1980er Jahren hatten bei der Suche nach Kupfer bereits hochgradige Goldabschnitte geliefert, darunter 1,0 Meter mit 78,16 g/t, 0,8 Meter mit 26,40 g/t sowie 9,40 Meter mit 4,02 g/t. Diese historischen Ergebnisse wurden von Nuvau nicht unabhängig verifiziert und entsprechen nicht dem Standard NI 43-101. Dennoch validieren die neuen Bohrungen die Relevanz dieser historischen Daten für die weitere Explorationsplanung.

Das Bohrloch TH-26-04 durchteufte eine mehrphasige Quarz-Karbonat-Fuchsit-Serizit-Chlorit-Ader, die die goldführende Mineralisierung beherbergt. Die mineralisierte Struktur scheint in einem Quarzporphyr-Intrusivkörper beheimatet zu sein. Die Bohrungen mussten vorzeitig eingestellt werden, da das Frühjahrsschmelzwasser die auf Eis und Schnee basierende Zugangsinfrastruktur zum Bohrstandort rapide verschlechterte – bevor das Bohrloch die gesamte aussichtsreiche Intrusiveinheit durchqueren konnte.

Geologischer Kontext und regionale Bedeutung

Das Bergbaurevier Matagami liegt im Norden von Québec und ist Teil der sogenannten Matagami Northern Domain – einem regionalen geologischen Korridor, der mehrere bedeutende Goldlagerstätten beherbergt. Dazu zählt unter anderem die Mine Detour Lake von Agnico Eagle, einem der größten Goldproduzenten Kanadas.

Thundermine war nicht Teil des von Glencore erworbenen Landpakets und wurde von Nuvau erst im Jahr 2023 aufgrund seines Potenzials für Basismetall-VMS- und Goldmineralisierungen zum Portfolio hinzugefügt. Das Grundstück befindet sich zu 100 Prozent im Besitz von Nuvau. Trotz ermutigender historischer Ergebnisse aus den 1950er und 1980er Jahren wurden seit 1988 nur begrenzte Folgeexplorationen durchgeführt – ein Umstand, den Nuvau nun aktiv adressiert.

McCarthy betonte das Potenzial des Gebiets: „Die Alterationen und Aderungen, die in unserem Bohrloch durchteuft wurden, scheinen deutlich breiter zu sein als das, was in flachen historischen Bohrungen gefunden wurde. Dies deutet darauf hin, dass wir einem potenziell großflächigen, bisher nicht getesteten Goldsystem auf der Spur sein könnten."

Nächste Schritte: Folgebohrungen ab Juli geplant

Die nächste Explorationsphase ist bereits vollständig finanziert und läuft mit einem zweiten Bohrgerät. Diamantbohrungen bei Thundermine sollen Anfang Juli beginnen, um die Geometrie und Ausdehnung des goldführenden hydrothermalen Systems weiter zu definieren. Die Bohrungen werden auf interpretierte Erweiterungen der mineralisierten Strukturen abzielen und optimierte Ausrichtungen verwenden, um die wahre Mächtigkeit, Kontinuität und Beziehung zu den umgebenden Gesteinseinheiten besser zu bewerten.

Zusätzlich zu Thundermine plant Nuvau die Erprobung mehrerer hochprioritärer Gold- und Basismetallziele, einschließlich der mineralisierten VMS-Zonen Lotto und Daniel. Die Analysen der Basismetalle aus der Winterkampagne stehen noch aus und werden Teil einer separaten Interpretation und Folgebohrkampagne sein. Weitere Ergebnisse sollen veröffentlicht werden, sobald sie verfügbar und gemäß den Qualitätssicherungsverfahren des Unternehmens validiert sind.

Die Proben werden unter Chain-of-Custody-Verfahren zu MSALABS in Val-d'Or, Québec, transportiert – einem unabhängigen, nach ISO/IEC 17025 akkreditierten Labor. Der Bohrkern wird in der sicheren Kernanlage von Nuvau Minerals protokolliert, fotografiert, in zwei Hälften gesägt und beprobt, wobei eine Hälfte als Referenz vor Ort aufbewahrt wird.

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