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Schweizer Goldhandelsverbot: Sanktionen gegen den Sudan in Kraft

Die Schweiz verhängt ein sofortiges Verbot von Kauf und Einfuhr sudanesischen Goldes und schliesst sich damit den EU-Sanktionen an, die die Finanzierung des Bürgerkriegs im Sudan unterbinden sollen.

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Schweizer Goldhandelsverbot: Sanktionen gegen den Sudan in Kraft

Die Schweiz hat umgehend strenge wirtschaftliche Massnahmen gegen den Sudan erlassen. Wie der Bundesrat am Mittwoch bekanntgab, tritt ab Donnerstag, dem 10. September, ein Einfuhr- und Kaufverbot für Gold aus dem Sudan in Kraft. Zugleich wird die Lieferung von bestimmten Gerätschaften zur Goldförderung und -verarbeitung in das nordostafrikanische Land untersagt.

Mit diesem Vorgehen reiht sich die Eidgenossenschaft in die bereits bestehenden Sanktionen der Europäischen Union ein. Die EU hatte bereits im Juli verschärfte Massnahmen gegen den Sudan beschlossen und dabei speziell den Goldhandel des Landes ins Visier genommen.

Warum die Sanktionen verhängt wurden

Die Beschränkungen zielen darauf ab, die Finanzströme der Kriegsparteien im Sudan zu unterbinden. Laut EU-Angaben dient der Goldhandel des Landes der Finanzierung der bewaffneten Auseinandersetzungen. Der Sudan verfügt über ergiebige Goldlagerstätten, und sowohl der illegale Abbau als auch der Export des Edelmetalls gelten als zentrale Einnahmequellen für die verfeindeten Gruppen.

Der Schweiz als einem der global bedeutendsten Umschlagplätze für Gold kommt bei der Umsetzung derartiger Embargos eine Schlüsselrolle zu. Der Bundesrat entschied sich daher für den Beitritt zu den EU-Sanktionen, um eine geschlossene internationale Haltung gegen die Kriegsfinanzierung zu gewährleisten.

Folgen für den Edelmetallhandel

Für Schweizer Akteure und Händler bedeutet die Verordnung ein sofortiges Verbot sämtlicher Transaktionen mit sudanesischem Gold. Ebenfalls untersagt ist ab Donnerstag die Ausfuhr von Ausrüstungsgegenständen für die Goldförderung in den Sudan. Verstösse gegen die Sanktionsbestimmungen können strafrechtlich verfolgt werden.

Die Massnahmen sind Bestandteil eines breiter angelegten Sanktionspakets, das den wirtschaftlichen Druck auf die Konfliktparteien im Sudan verstärken soll. Der Bürgerkrieg im Sudan hatte im April 2023 begonnen und hat seither eine der schwersten humanitären Krisen weltweit ausgelöst.

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung der KI erstellt und von einem Redakteur überprüft.

SchweizSudanGoldverbotSanktionenEUBundesratGoldhandelKonfliktfinanzierung

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