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Russland reduziert Ölexporte aus Novorossiisk stark

Raffinerien nehmen Betrieb wieder auf, trotz Drohnenangriffen und steigender Inlandsnachfrage

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Russland reduziert Ölexporte aus Novorossiisk stark

Russlands Ölproduzenten Rosneft und Lukoil werden ihre Ölexporte aus dem Schwarzmeerhafen von Novorossiisk im Juli stark reduzieren. Dies berichteten zwei Quellen, die mit dem Ladeplan vertraut sind. Die Unternehmen haben den Betrieb in ihren Raffinerien wieder aufgenommen. Die kombinierten Ölverladungen in Novorossiisk durch Rosneft und Lukoil werden im Juli um etwa 220.000 Barrel pro Tag im Vergleich zum Vormonat zurückgehen, wie aus Berechnungen von Reuters auf Basis von Marktdaten hervorgeht.

Letzte Woche entschied die russische Regierung, die uneingeschränkten Benzinexporte im Juli fortzusetzen und die Ausnahmeregelung für ein teilweises Verbot von Kraftstoffverkäufen ins Ausland zu verlängern. Dies geschieht, obwohl eine Reihe ukrainischer Drohnenangriffe auf Raffinerien stattgefunden haben. Die inländischen Ölraffinerien Russlands produzieren dennoch genügend Ölprodukte, um die saisonale Spitzenachfrage zu decken.

Die Ölexporte von Rosneft aus Novorossiisk sollen im Juli auf 0,62 Millionen Tonnen fallen, verglichen mit 1,06 Millionen Tonnen im Juni. Gleichzeitig wird die Raffinerie in Tuapse in diesem Monat den Betrieb wieder aufnehmen. Lukoils Exporte aus dem Hafen werden im Juli auf 0,19 Millionen Tonnen zurückgehen, verglichen mit 0,58 Millionen Tonnen im Vormonat. Lukoil hat eine wichtige Ausrüstung für die Ölverarbeitung, die CDU-6-Rohöldestillationseinheit, in seiner NORSI-Raffinerie, der viertgrößten in Russland, nach einem Drohnenangriff im März wieder in Betrieb genommen.

Weder Rosneft noch Lukoil haben auf Anfragen von Reuters für Kommentare reagiert. Die gesamten Ölladungen in Novorossiisk im Juli wurden auf 1,8 Millionen Tonnen festgelegt, was einem Rückgang von 2,9 Millionen Tonnen im Juni entspricht.

Die gesamten Ölexporte und der Transit Russlands von seinen westlichen Häfen werden im Juli im Vergleich zu Juni voraussichtlich zurückgehen. Dies liegt an den höheren Raffineriedurchläufen und dem Versprechen Moskaus, sich an die OPEC+ Produktionskürzungen zu halten.

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