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Rohölpreise sinken nach Beruhigung der Beryl-Angst

Hurrikan Beryl wird die Ölversorgung voraussichtlich kaum beeinträchtigen.

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Rohölpreise sinken nach Beruhigung der Beryl-Angst

Die Rohölpreise sind am Dienstag gesunken, da die Befürchtungen nachließen, dass der Hurrikan Beryl die Versorgung beeinträchtigen würde. Der Sturm wird den meisten Ölplattformen ausweichen, während er in Richtung Jamaika zieht. Die Brent-Rohöl-Futures sanken um 36 Cent oder 0,42 % auf 86,24 USD pro Barrel. Die US-West Texas Intermediate (WTI) Rohöl-Futures fielen um 57 Cent oder 0,68 % auf 82,81 USD pro Barrel.

Am Dienstagmorgen war der WTI-Preis noch um 1 USD auf 84,38 USD gestiegen, da befürchtet wurde, dass Beryl größere Auswirkungen auf die Offshore-Ölproduktion in den vom US-amerikanischen Staat regulierten nördlichen Golf von Mexiko haben könnte. Diese Sorge wurde durch die steigende Nachfrage nach Kraftstoffen in den USA verstärkt, da der Unabhängigkeitstag bevorstand.

Beide Rohöl-Benchmarks hatten in der vorherigen Sitzung etwa 2 % zugelegt. Doch als am Montag neue Prognosen veröffentlicht wurden, waren die Händler weniger besorgt über mögliche Versorgungsprobleme, erklärte Phil Flynn, Analyst bei der Price Futures Group. "Die Märkte erkannten, dass Beryl keine größeren Mengen an Offshore-Ölproduktion stilllegen wird", sagte Flynn. "Es könnte zu einigen Abschaltungen kommen, aber der Einfluss auf die Plattformen wird minimal sein."

Hurrikan Beryl, ein gefährlicher Kategorie-4-Hurrikan, zieht derzeit durch die Karibik. Es wird erwartet, dass er sich zu einem tropischen Sturm abschwächt, bevor er gegen Ende der Woche in den Golf von Mexiko eintritt, so das US National Hurricane Center. "Wir haben Glück gehabt mit Beryl", sagte John Kilduff, Partner bei Again Capital LLC. "Aber es ist klar, dass jeder Sturm, der sich im Golf entwickelt, ein großer sein wird."

Am Dienstag berichteten Quellen, dass die American Petroleum Institute (API) Zahlen für die letzte Woche einen Rückgang der US-Rohöl- und Destillatbestände zeigten, während die Benzinbestände stiegen. Den Quellen zufolge sanken die Rohölbestände in der Woche zum 28. Juni um 9,163 Millionen Barrel. Die Benzinbestände stiegen um 2,468 Millionen Barrel, während die Destillatbestände um 740.000 Barrel zurückgingen.

Diese Entwicklungen werden in der globalen Energieindustrie genau beobachtet, da sie wesentliche Einflüsse auf die Märkte und die Versorgungssicherheit haben. Die regelmäßigen Updates und Analysen helfen dabei, fundierte Entscheidungen in einem volatilen Umfeld zu treffen. Der Hurrikan Beryl wird weiterhin beobachtet, da jeder Sturm im Golf von Mexiko potenziell große Auswirkungen auf die Ölproduktion haben könnte.

RohölÖlpreis

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