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Rio Tinto sichert sich Solarstrom: Voltalia weiht 148-MW-Kraftwerk in Südafrika ein

Voltalia hat für Rio Tinto den 148-MW-Solarpark Bolobedu in Limpopo in Betrieb genommen, der jährlich 300 GWh Grünstrom liefert und die CO₂-Emissionen von RBM um mindestens zehn Prozent senkt.

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Rio Tinto sichert sich Solarstrom: Voltalia weiht 148-MW-Kraftwerk in Südafrika ein

Der Erneuerbare-Energien-Spezialist Voltalia hat den Solarpark Bolobedu mit einer Leistung von 148 Megawatt (MW) in der südafrikanischen Provinz Limpopo offiziell eröffnet. Betrieben wird die Anlage für den Bergbauriesen Rio Tinto und dessen Tochtergesellschaft Richards Bay Minerals (RBM). Jährlich sollen rund 300 Gigawattstunden (GWh) grüner Strom in die Produktionsstätten von RBM in der Provinz KwaZulu-Natal fließen.

Dank des Projekts sinken die Treibhausgasemissionen von RBM um mindestens zehn Prozent pro Jahr, was etwa 237.000 Tonnen CO₂ entspricht. Dies sei vergleichbar mit der Stilllegung von rund 50.000 Fahrzeugen auf Südafrikas Straßen, so Voltalia. Das Kraftwerk liefere saubere Energie mit geringen Umweltauswirkungen und fördere so langfristig Nachhaltigkeit und Klimaresilienz.

Biodiversität und Einspeisung ins nationale Netz

Die Flächennutzung des Projekts folgt einer biodiversitätsbewussten Planung, die eine verantwortungsvolle Koexistenz von Energieerzeugung und Natur gewährleisten soll, teilt Voltalia mit. Die Stromlieferung erfolgt im Rahmen eines Power-Wheeling-Vertrags mit dem staatlichen Versorger Eskom, der die Energie über Hunderte Kilometer zu den RBM-Standorten transportiert. Mit der Einspeisung von 300 GWh pro Jahr in das öffentliche Netz wird zudem die angeschlagene Infrastruktur des Staatsversorgers entlastet.

Als einer der größten südafrikanischen Solarparks, der vollständig auf den Bedarf eines einzelnen Industriekunden zugeschnitten ist, zeigt das Vorhaben, wie langfristige Investitionen in erneuerbare Energien nachhaltige wirtschaftliche, soziale und ökologische Effekte erzielen können. Dies gelte besonders für strukturschwache Regionen Südafrikas, hebt Voltalia hervor.

Limpopo als neuer Hotspot für saubere Energie

Der Solarpark stärkt das Profil der Provinz Limpopo als aufstrebendes Zentrum für saubere Energie. Die Region positioniert sich damit für weiteres internationales Interesse an Solar-, Speicher- und Hybridsystemen. Während der Bauphase entstanden rund 800 Arbeitsplätze, wobei die Einstellung lokaler Kräfte priorisiert wurde.

Das Projekt förderte zudem die Qualifikation in den Bereichen Elektroinstallation, Bauarbeiten, Sicherheitstechnik und Kraftwerksbetrieb. Einheimische Arbeiter erhielten Schulungen in technischer Unterstützung, Montage von Solarmodulen sowie in Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltfragen. Mehr als die Hälfte der während der Bauphase beschäftigten Anwohner waren junge Menschen.

Nachhaltige Beschäftigung und regionale Wertschöpfung

Die erworbenen Kompetenzen bleiben in der Region verankert und stärken die technische Basis, sodass lokale Arbeitskräfte künftig an weiteren Projekten im Bereich erneuerbare Energien und Infrastruktur mitwirken können. In der Betriebsphase sichert der Solarpark zudem feste Stellen in der Anlagenführung, Wartung und Sicherheit, was dauerhafte Beschäftigung und den Erhalt von Fachwissen garantiert.

Während der Entwicklungsphase wurden lokale Zulieferer in die Lieferkette eingebunden, was das Wachstum kleiner Unternehmen förderte und Unternehmern den Zugang zur Wertschöpfungskette erneuerbarer Energien ermöglichte. Auch Transportfirmen, Bauunternehmen, Sicherheitsdienste und Gastronomiebetriebe profitierten von dem Projekt. Diese sekundären Wirtschaftsaktivitäten halfen, die lokale Wirtschaft zu diversifizieren und neue Chancen in einer Region zu schaffen, die historisch von hoher Arbeitslosigkeit und geringen Investitionen geprägt ist.

Abstimmung mit der IFC-Partnerschaft

Voltalia weist darauf hin, dass die Vereinbarung mit Rio Tinto mit der strategischen Partnerschaft mit der International Finance Corporation (IFC) harmoniert. Diese Kooperation wurde 2025 geschlossen und verfolgt das Ziel, nachhaltige Energieprojekte im afrikanischen Bergbausektor zu beschleunigen.

Großprojekte im Versorgungsmaßstab wie der Solarpark Bolobedu seien entscheidend, damit Südafrika sein Ziel erreichen könne, bis 2039 zusätzliche 28,7 Gigawatt Photovoltaik-Kapazität zu installieren, darunter 10,3 Gigawatt zwischen 2026 und 2030. Das Projekt unterstreiche Voltalias Engagement, die Dekarbonisierung der Industrie voranzutreiben und einen inklusiven Energiewandel in Südafrika zu unterstützen, der gleichzeitig die lokalen Gemeinden stärke, heißt es abschließend.

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