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MOVUS präsentiert auf der IMARC 2025 KI-gestützte Lösungen für mehr Effizienz im Bergbau

Das australische Industrie-Technologieunternehmen MOVUS kehrt zur IMARC zurück und präsentiert mit PlantOS und neuen Sensorlösungen wie FitPower eine KI-gestützte Plattform, die Bergbauunternehmen dabei helfen soll, Anlagenzuverlässigkeit und Energieeffiz

4 Min
MOVUS präsentiert auf der IMARC 2025 KI-gestützte Lösungen für mehr Effizienz im Bergbau

Das australische Technologieunternehmen MOVUS, spezialisiert auf industrielle Anwendungen, ist in diesem Jahr erneut auf der International Mining and Resources Conference (IMARC) vertreten – mit einer noch weitreichenderen Geschichte als beim letzten Mal. Bereits 2025 konnte das Unternehmen auf der Konferenz einen bemerkenswerten Erfolg verbuchen: MOVUS erhielt den erstmals verliehenen Mining Beacon Innovation Award und gewährte den Messebesuchern außergewöhnliche Perspektiven auf die künftige Instandhaltung kritischer Anlagen. Seither hat das Unternehmen zwölf Monate mit zahlreichen bedeutenden Etappenzielen durchlaufen.

Die Kernkompetenz von MOVUS liegt in der Steigerung von Anlagenzuverlässigkeit, Produktivität und Energieeffizienz im Bergbausektor. Hierfür setzt das Unternehmen auf hochentwickelte Sensorik und Künstliche Intelligenz. Der erste Schritt besteht darin, eine durchgehende Transparenz auf der Ebene der Betriebsanlagen zu schaffen. MOVUS hat Sensoren entwickelt, die Vibration, Temperatur, Drehzahl, Motorstrom und Energieverbrauch messen können.

PlantOS als Herzstück des Ökosystems

Im Mittelpunkt des MOVUS-Ökosystems steht PlantOS, eine industrielle KI-Plattform. Diese Plattform bündelt unterschiedliche Datenquellen und verwendet präskriptive KI, um Teams dabei zu unterstützen, den Zustand einer Anlage zu erfassen, die Tragweite von Abweichungen zu bewerten und die nächsten Handlungsschritte zu bestimmen.

Ein entscheidender Punkt: MOVUS verlangt von Bergbauunternehmen nicht, ihre bereits installierte Technologie auszutauschen. „Wir sind überzeugt, dass das größere Potenzial darin besteht, vorhandene und neue Informationsquellen zu verknüpfen und sie für Wartungs-, Zuverlässigkeits- und Betriebsteams besser nutzbar zu machen“, so das Unternehmen. Seine Aufgabe im Bergbau sei es, die Kluft zwischen der Verfügbarkeit umfangreicher Datenmengen und deren Umwandlung in klare, zeitnahe operative Entscheidungen zu überbrücken.

Herausforderungen im Rohstoffsektor

Eine der zentralen Hürden für den Bergbausektor sieht MOVUS darin, die Förderleistung bestehender Anlagen zu steigern, gleichzeitig die Verfügbarkeit der Ausrüstung zu erhöhen, Kosten zu kontrollieren und den Energieverbrauch zu senken. Bergbaukonzerne haben massiv in Automatisierung, Sensorik, Zustandsüberwachung und Datenplattformen investiert.

In zahlreichen Betrieben liegt die Schwierigkeit nicht länger im Mangel an Daten, sondern in der raschen Analyse dieser Informationen, um operative Ergebnisse zu verbessern. Zuverlässigkeitsteams verwalten mitunter tausende Anlagen, erhalten jedoch Daten aus diversen OEM-Systemen, Überwachungstechnologien und Softwareplattformen – häufig mit begrenzten spezialisierten Ressourcen. Energie wird zunehmend zu einem weiteren zentralen Aspekt dieser Herausforderung.

KI und die Zukunft des Bergbaus

Nach Einschätzung von MOVUS wird Künstliche Intelligenz den Bergbau maßgeblich verändern. Der eigentliche Wandel bestehe jedoch in einer Entwicklung weg von einer KI, die lediglich zusätzliche Informationen liefert, hin zu einer KI, die Entscheidungen und Handlungen aktiv unterstützt. „Der Bergbau hat große Fortschritte bei der Datengenerierung gemacht. Der nächste Schritt ist die Vernetzung von Informationen über bisher isolierte Systeme hinweg“, erklärt das Unternehmen.

MOVUS rechnet zudem mit einer deutlich verbesserten Interoperabilität zwischen den verschiedenen Technologien. Diejenigen Technologien, die den größten Mehrwert schaffen, werden künftig jene sein, die in dieser vernetzten Umgebung funktionieren, anstatt weitere Datensilos zu erzeugen. Ein dritter Bereich ist die fortlaufende Weiterentwicklung neuartiger Sensoransätze.

Im vergangenen Jahr vereinte die Ultra-vSense-Innovation von MOVUS triaxiale Vibrationsmessung, Temperatur und echte Drehzahlmessung, um anspruchsvolle Anwendungen mit extrem niedrigen Drehzahlen zu bedienen. In diesem Jahr untersucht das Unternehmen eine weitere vielversprechende Möglichkeit: Energieintelligenz auf Anlagenebene. Die FitPower-Technologie wird entwickelt, um eine nicht-invasive Durchleuchtung des elektrischen Verhaltens und der Energieeffizienz einzelner motorgetriebener Anlagen zu ermöglichen.

Von reaktiver zu präskriptiver Wartung

Früherkennung ist aus Sicht von MOVUS lediglich ein Teil der Lösung. Zu wissen, dass eine Maschine ein ungewöhnliches Verhalten zeigt, ist hilfreich, doch das Wartungsteam muss dennoch verstehen, was sich anbahnt, wie schwerwiegend die Abweichung ist und welche Maßnahmen ergriffen werden sollten. Genau hier entfaltet die Kombination aus kontinuierlicher Maschinenzustandsüberwachung und präskriptiver KI ihre volle Wirkung.

PlantOS analysiert permanent den Anlagenzustand sowie operative Daten, um aufkommende Probleme zu erkennen und handlungsorientierte Empfehlungen zu geben. Die nächste Entwicklungsstufe besteht darin, über die reine Vorhersage hinauszugehen und ein geschlossenes Betriebsmodell zu etablieren. „Wir sind der Ansicht, dass der Mensch im Kreislauf unverzichtbar ist. KI sollte die Fähigkeiten von Zuverlässigkeits- und Wartungsexperten erweitern, nicht ihr operatives Fachwissen ersetzen“, so MOVUS.

Die Rolle der IMARC und der Zusammenarbeit

Für MOVUS ist die Kooperation zwischen Bergbauunternehmen, METS-Firmen (Mining Equipment, Technology and Services) und weiteren Akteuren des Ökosystems von zentraler Bedeutung. „Ein Bergwerk verfügt möglicherweise über OEM-Systeme, SCADA, Historian-Datenbanken, Zustandsüberwachungsplattformen, Wartungssysteme, spezialisierte Dienstleister und erhebliche interne Ingenieursexpertise – die alle unterschiedliche Teile des Gesamtbildes der operativen Intelligenz beisteuern“, erläutert das Unternehmen.

Die IMARC bietet einen wichtigen Rahmen für diese Gespräche. Die Konferenz vereint Bergbaukonzerne, METS-Unternehmen, Ingenieurbüros, Technologieanbieter und Branchenführer an einem Ort. Für MOVUS ist diese Vernetzung besonders wertvoll, da die eigene Vision der Zukunft der Bergbautechnologie grundsätzlich offen und interoperabel ausgerichtet ist.

Auf der diesjährigen IMARC möchte MOVUS insbesondere mit Führungskräften aus dem Bergbau ins Gespräch kommen, die für Zuverlässigkeit, Wartung, feste Anlagen und operative Technologie verantwortlich sind.

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