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Legacy Gold Mines startet RC-Bohrungen auf Goldprojekt Baner in Idaho

Das kanadische Explorationsunternehmen treibt sein 40.000-Fuß-Bohrprogramm 2026 planmäßig voran und meldet erste MT-Geophysik-Ergebnisse.

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Legacy Gold Mines startet RC-Bohrungen auf Goldprojekt Baner in Idaho

Legacy Gold Mines Ltd. (TSXV: LEGY) hat mit den Reverse-Circulation-Bohrungen (RC) auf dem Goldminenprojekt Baner in Idaho County, Idaho, USA begonnen. Das Unternehmen liegt dabei im Zeitplan für sein ambitioniertes Explorationsprogramm 2026, das insgesamt 40.000 Fuß (rund 12.192 Meter) Bohrungen vorsieht. Parallel dazu wurden die vorläufigen Ergebnisse einer luftgestützten magnetotellurischen (MT) Geophysikvermessung veröffentlicht.

Das Bohrprogramm gliedert sich in zwei Phasen: In der ersten Phase wurden strategisch 12.000 Fuß (3.658 Meter) mittels Kernbohrungen untersucht. Die verbleibenden 28.000 Fuß (8.536 Meter) werden nun im RC-Verfahren gebohrt. Bislang wurden neun Kernbohrungen abgeschlossen, zwei weitere stehen noch aus.

„Es mangelt nicht an Herausforderungen für Bohrprogramme in den USA im Jahr 2026, aber das Team von Legacy hat diese bisher erfolgreich gemeistert, und wir sind natürlich gespannt darauf, in Kürze die so wichtigen Analyseergebnisse zu erhalten", sagte Brian Hinchcliffe, Chairman und CEO von Legacy Gold. Ein Kernbohrgerät verbleibt weiterhin vor Ort, um die restlichen Löcher in und um die Hauptzone fertigzustellen, während die RC-Bohrungen nun parallel laufen.

Drei Zielzonen im Fokus

Das Programm 2026 richtet sich auf mehrere Zielzonen aus. In der Hauptzone und den angrenzenden Baner-Zonen sind insgesamt 35 Bohrungen geplant – sieben Kernbohrungen und 28 RC-Bohrungen. Die Bohrungen konzentrieren sich dabei primär auf Bereiche hangaufwärts der bisherigen Bohrlöcher, um den interpretierten flacheren, nach Osten abtauchenden Adern bis zur Oberfläche zu folgen.

In der Nordost-Zone (NE-Zone), die durch eine 400 Meter breite, bisher unbebohrte Lücke von der Hauptzone getrennt ist, sind zehn Bohrungen geplant. Die Zone weist begrenzte Bohrungen aus dem Jahr 2020 durch frühere Betreiber auf, enthält jedoch mehrere mineralisierte Bereiche mit ähnlichen Gehalten und Mächtigkeiten wie die Hauptzone.

Die Nordwest-Zone (NW-Zone) befindet sich 1.700 Meter nordwestlich der Hauptzone und wurde bislang noch nie bebohrt. Sie weist ähnliche geophysikalische und geochemische Anomalien auf wie die Hauptzone – darunter magnetische Hochpunkte, IP-Leiter und hohe Gold-im-Boden-Anomalien von bis zu 1,0 g/t Gold. Hier sind sechs Bohrungen geplant, davon vier Kernbohrungen und zwei RC-Bohrungen.

MT-Geophysik bestätigt und erweitert bekannte Ziele

Besonders bedeutsam sind die vorläufigen Ergebnisse der im vergangenen Monat abgeschlossenen magnetotellurischen Vermessung. „Wir freuen uns, dass die vorläufigen Ergebnisse der im letzten Monat durchgeführten geophysikalischen MT-Vermessung die bekannten Ziele bestätigen und erweitern sowie mehrere starke neue Zielgebiete abgegrenzt haben", sagte Mike Sutton, VP Geology. Das größte leitfähige Ziel scheint demnach zwischen der NW-Erweiterung und der NE-Zone zu liegen.

Die Magnetotellurik ist ein passives elektromagnetisches Verfahren, das den elektrischen Widerstand bzw. die Leitfähigkeit des Untergrunds misst. Es eignet sich besonders gut, um in tiefere Erdschichten vorzudringen als vergleichbare geophysikalische Methoden. Ziel der Vermessung ist es, Leiter unterhalb des Grundwasserspiegels zu identifizieren, die das Sulfid-Äquivalent der Oxidmineralisierung des Konzessionsgebiets Baner darstellen könnten. Die Vermessung wurde von Expert Geophysics Limited mit einem Linienabstand von 100 Metern unter Verwendung des MobileMT-Systems durchgeführt und umfasste auch luftgestützte Magnetikmessungen.

Starke Bohrergebnisse aus 2025 als Grundlage

Das aktuelle Programm baut auf den erfolgreichen Ergebnissen des Jahres 2025 auf. Die damaligen Bohrungen durchschnitten sehr breite Mineralisierungszonen: So wurden unter anderem 0,55 g/t Gold über 187,5 Meter im mittleren Bereich, 0,52 g/t Gold über 108,2 Meter im Süden sowie 0,57 g/t Gold über 64,0 Meter im Norden nachgewiesen. Die Lagerstätte bleibt in alle Richtungen offen.

Das ursprüngliche Explorationsziel auf dem Konzessionsgebiet Baner umfasst rund 50,3 bis 55,3 Millionen Tonnen bei Durchschnittsgehalten zwischen etwa 0,72 g/t Gold und 0,91 g/t Gold. Dieses Ziel wurde noch vor Erhalt der neuen, im März 2026 gemeldeten Analyseergebnisse geschätzt, die rund 30 Prozent des Bohrprogramms 2025 ausmachen. Das Unternehmen zielt auf eine hochgradige Mineralisierung ab, die für eine Erschließung im Tagebau mit Haufenlaugung geeignet ist.

Wichtig für Anleger: Das Explorationsziel ist konzeptioneller Natur und stellt keine Mineralressourcenschätzung gemäß NI 43-101 dar. Es wurden bisher unzureichende Explorationen durchgeführt, um eine offizielle Mineralressource zu definieren. Eine Karte und ein 3D-Modell der leitfähigen Anomalien aus der MT-Vermessung sollen veröffentlicht werden, sobald Legacy Gold die endgültigen Daten erhält.

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