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Lahontan Gold: Santa-Fe-Projekt soll 2027 wieder Gold liefern

Der kanadische Goldproduzent Lahontan Gold strebt die Wiederinbetriebnahme seines Santa-Fe-Projekts in Nevada bis 2027 an und erweitert gleichzeitig seine Claim-Fläche um 75 Prozent durch die Übernahme von Emergent Metals, was Optionszahlungen in Höhe von

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Lahontan Gold: Santa-Fe-Projekt soll 2027 wieder Gold liefern

Lahontan Gold visiert Wiederaufnahme der Goldproduktion in Santa Fe für das Jahr 2027 an

Die kanadische Gesellschaft Lahontan Gold (TSXV: LG) beabsichtigt, ihr ehemals aktives Heap-Leach-Projekt Santa Fe im Walker-Lane-Gürtel im US-Bundesstaat Nevada zu reaktivieren. Wie Gründungsdirektorin und CEO Kimberly Ann auf dem Precious Metals Summit in Beaver Creek, Colorado, bekannt gab, rechnet das Management mit einer Betriebsgenehmigung bis Mitte 2027 und dem ersten Goldausstoß bis zum Jahresende 2027. Damit zeichnet sich die Rückkehr zur Förderung in überschaubarer Zukunft ab.

Zeitgleich forciert Lahontan Gold die Ausdehnung seines Lagerstätten-Portfolios. Durch die Akquisition von Emergent Metals (TSXV: EMR, OTCQB: EGMCF) erlangt das Unternehmen die alleinigen Eigentumsrechte an West Santa Fe und erwirbt zusätzlich die York-Claims am New York Canyon. Diese Übernahme erweitert die gesamte Grundstücksfläche um 75 Prozent.

Akquisition eliminiert Optionsverpflichtungen

Neben der größeren Landbasis bringt der Zukauf auch finanzielle Erleichterungen. So fallen infolge des Deals kanadische 2,7 Millionen Dollar an Optionszahlungen weg. Im Gegenzug verwässert sich der Anteilsbesitz der Aktionäre um rund vier Prozent. Die Transaktion bedarf noch der Billigung durch die Anteilseigner, die voraussichtlich im November 2026 eingeholt werden soll.

Kimberly Ann bezeichnete die neu dazugewonnenen York-Claims als taktisch bedeutsam. „Die York-Claims sind für uns von hohem Wert, weil unsere Bohrungen nahe der historischen Grube York so vielversprechend waren“, so die Unternehmensführerin. Die bislang vorliegenden Bohrergebnisse in dieser Zone bestärken den Optimismus des Unternehmens hinsichtlich des Rohstoffpotenzials des Areals.

Das Santa-Fe-Projekt liegt im Walker Lane, einer etablierten Goldprovinz im US-Staat Nevada. Weil es sich um eine ehemals aktive Heap-Leach-Anlage handelt, existieren vor Ort bereits eine nutzbare Infrastruktur sowie historische Förderdaten. Marktteilnehmer betrachten dies als vorteilhaft, denn die Wiederinbetriebnahme eines früher produzierenden Standorts ist häufig zügiger und kostengünstiger realisierbar als die Erschließung einer gänzlich neuen Mine.

Bedeutung für Rohstoff-Investoren

Für Privatanleger mit Fokus auf den Rohstoffsektor, die in kanadische Explorations- und Minenwerte investieren, sind vor allem zwei Punkte entscheidend. Einerseits macht der Fahrplan mit angestrebter Genehmigung und erster Goldproduktion im Jahr 2027 deutlich, dass Lahontan Gold konkrete Zwischenziele verfolgt. Andererseits zeigt die Übernahme von Emergent Metals, dass das Unternehmen seine Landposition systematisch ausbaut, um die Rohstoffbasis im Umfeld von Santa Fe zu vergrößern.

Die Aktie von Lahontan Gold wird an der Börse TSX Venture Exchange unter dem Symbol LG gehandelt. Emergent Metals ist an der TSXV unter EMR sowie im US-Außerbörslichen Handel unter EGMCF notiert. Anleger sollten berücksichtigen, dass Explorations- und Minenunternehmen in der Regel erheblichen Unsicherheiten ausgesetzt sind, da Genehmigungsprozesse, Rohwarenpreise und der operative Vollzug den Erfolg maßgeblich bestimmen.

Durch die Verbindung eines klar definierten Produktionsziels für 2027 mit der strategischen Vergrößerung des Claim-Bestands stellt sich Lahontan Gold nach Einschätzung der Unternehmensleitung für den anstehenden Wachstumspfad auf. Ob der ehrgeizige Zeitplan realisiert werden kann, hängt nicht zuletzt von der zuständigen Genehmigungsbehörde und der Zustimmung der Aktionäre zur Emergent-Transaktion ab.

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