Hudbay Minerals hebt Goldausbeute in Snow Lake um 60 Prozent an
Hudbay Minerals legt einen überarbeiteten Abbauplan für Snow Lake vor, der die Goldförderung über die gesamte Laufzeit um 60 Prozent auf 2,8 Millionen Unzen steigert und die Betriebsdauer bis 2043 verlängert.

Das an der TSX und an der NYSE notierte Minenunternehmen Hudbay Minerals hat einen überarbeiteten Abbauplan für sein Snow-Lake-Projekt in Manitoba, Kanada, vorgelegt. Dieser sieht vor, die Goldproduktion über die gesamte Laufzeit der Mine um circa 60 Prozent auf 2,8 Millionen Unzen zu erhöhen. Der vorherige technische Bericht aus dem Jahr 2021 war noch von einer Gesamtförderung von 1,8 Millionen Unzen ausgegangen.
Die gesicherten und wahrscheinlichen Reserven haben sich gegenüber dem vorausgegangenen Abbauplan weiter vergrößert. Dadurch verlängert sich die voraussichtliche Betriebsdauer des Standorts um zwei Jahre bis ins Jahr 2043. Für Investoren, die auf Gold und Rohstoffwerte setzen, ist dies ein deutliches Indiz dafür, dass Hudbay seine Stellung als kanadischer Goldförderer weiter festigt.
Fünfjahres-Prognose sieht deutliche Zuwächse vor
Laut Hudbay könnte Snow Lake zwischen 2026 und 2030 über einen Zeitraum von fünf Jahren hinweg jährlich 185.000 Unzen Gold fördern. Grundlage dieser Erwartung sind die hohen Durchsatzraten in der Aufbereitungsanlage New Britannia sowie die gestiegenen Goldausbeuten im Stall-Betrieb. Der aktualisierte Abbauplan entspricht einer Erhöhung der Gesamtproduktion um 37 Prozent im Vergleich zum technischen Bericht von 2021, der für denselben Fünfjahreszeitraum zusätzliche 250.000 Unzen vorgesehen hatte.
Der überarbeitete Plan weist für die Jahre 2026 bis 2030 zudem durchschnittliche Gold-Cash-Kosten von 821 US-Dollar je Unze aus. Die durchschnittlichen nachhaltigen Gesamtkosten (All-in Sustaining Costs, AISC) liegen der Schätzung nach über fünf Jahre bei 1.379 US-Dollar pro Unze. Damit beabsichtigt Hudbay, seine branchenführenden operativen Margen zu halten.
Konzernchef Kukielski spricht von grundlegendem Wandel
Hudbay-CEO Peter Kukielski erklärte, der optimierte Abbauplan für Snow Lake zeige den erheblichen Wert, den das Unternehmen durch erfolgreiche Explorationsarbeit und kontinuierliche Verbesserungen erschlossen habe. „Die Verwandlung dieses Standorts innerhalb der vergangenen fünf Jahre von einem zinklastigen Betrieb zu einem führenden kanadischen Goldprojekt war für Hudbay ein grundlegender Wandel, und wir blicken erwartungsvoll auf eine nachhaltige Förderung in den nächsten Jahrzehnten", so Kukielski.
Der Vorstandsvorsitzende hob außerdem die Bedeutung der stabilen Goldproduktion für die finanzielle Stärke des Konzerns hervor. „Die soliden Margen und die verlässliche Goldförderung werden dafür sorgen, dass Snow Lake weiterhin einen wesentlichen Beitrag zum Free Cash Flow leistet und Hudbay eine ergänzende Goldexposition verschafft", sagte er. Diese Diversifikation in Richtung Gold gewinne weiter an Bedeutung, während das Unternehmen seine attraktive Wachstumspipeline im Kupferbereich vorantreibe, um den Anteilseignern langfristige Wertsteigerungen zu bieten.
Für Anleger ist diese Entwicklung relevant, da Hudbay damit seine Abhängigkeit von einzelnen Rohstoffen verringert. Kupfer bleibt zwar ein zentraler Wachstumstreiber, doch die ausgebaute Goldsparte schafft zusätzliche Einnahmequellen und eine breitere Aufstellung. Die bis 2043 verlängerte Minenlebensdauer und die erhöhten Reserven untermauern das langfristige Potenzial des Standorts in Manitoba.
