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Gold steigt leicht an: Biden verzichtet auf Wiederwahl

Dollar schwächelt, Unsicherheit und Zinssenkungen unterstützen Goldpreise

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Gold steigt leicht an: Biden verzichtet auf Wiederwahl

Goldpreise stiegen am Montag leicht an, da der Dollar nach der Entscheidung von US-Präsident Joe Biden, sich nicht zur Wiederwahl 2024 zu stellen, nachgab. Investoren wandten sich angesichts der unsicheren politischen und wirtschaftlichen Lage dem Edelmetall als sicheren Hafen zu. Der Spot-Goldpreis stieg um 0,1 % auf 2.402,61 US-Dollar pro Unze, während die US-Gold-Futures um 0,2 % auf 2.403,30 US-Dollar zulegten.

Der Ausblick auf Zinssenkungen und politische Unsicherheit in den USA unterstützen die Goldpreise, und es gibt Bedingungen, die darauf hindeuten, dass Gold vor Ende 2024 einen weiteren Rekordhoch erreichen könnte, sagte Kyle Rodda, Finanzmarktanalyst bei Capital.com. Die Dollarabwertung nach Bidens Rückzugsankündigung macht Gold für Käufer, die andere Währungen halten, attraktiver und ebnet den Weg für einen anderen Demokraten, um Donald Trump herauszufordern.

Trump bekräftigte bei der Annahme der republikanischen Nominierung am Donnerstag sein Versprechen, die Unternehmenssteuern und Zinsen zu senken. Analysten erwarten auch, dass eine Präsidentschaft Trumps zu schwierigeren Handelsbeziehungen führen würde, was inflationäre Zölle zur Folge haben könnte. Rodda äußerte, dass eine fast unaufhaltsame Entkopplung zwischen den USA und China bevorsteht, die sich bei einer Trump-Präsidentschaft weiter verschärfen oder beschleunigen könnte, was Gold von den erhöhten geopolitischen Spannungen profitieren lassen würde.

In der vergangenen Woche erreichten die Goldpreise ein Allzeithoch von 2.483,60 US-Dollar aufgrund der gestiegenen Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen in den USA in diesem Jahr. Laut dem CME FedWatch Tool beträgt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im September 97 %.

Die Hauptaufmerksamkeit der Marktteilnehmer wird sich in dieser Woche auf die Veröffentlichung der US-amerikanischen persönlichen Konsumausgaben (PCE) am Freitag richten.

Währenddessen fiel der Spot-Silberpreis um 0,7 % auf 29,05 US-Dollar, nachdem er in der vergangenen Woche um 5 % gefallen war. Frank Watson, Marktanalyst bei Kinesis Money, sagte, dass der langfristige Ausblick für Silber aufgrund mehrjähriger struktureller Angebotsdefizite und des Energiewandels weiterhin unterstützend sei.

Platin gab um 0,1 % auf 961,85 US-Dollar nach, während Palladium um 0,9 % auf 914,19 US-Dollar stieg.

GoldpreisUSAJoe BidenPlatinSilber

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