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Xcite Uranium nimmt Bohrarbeiten am historischen Black-Bay-Areal wieder auf

Xcite Uranium hat ein sechs Bohrungen umfassendes Diamantbohrprogramm am historischen Black-Bay-Vorkommen in Saskatchewan gestartet. Das Budget für die Kampagne liegt bei 1,1 Millionen US-Dollar, wobei zwei verschiedene Vererzungstypen im Athabasca-Becken

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Xcite Uranium nimmt Bohrarbeiten am historischen Black-Bay-Areal wieder auf

Das in British Columbia beheimatete Bergbauunternehmen Xcite Uranium hat mit einem Diamantbohrprogramm im Bereich der ehemaligen Uranmine Black Bay in Saskatchewan begonnen. Die Bohrkampagne erstreckt sich über eine Länge von 1.300 Metern und umfasst insgesamt sechs Bohrlöcher. Damit sollen Uranvererzungen überprüft werden, die sowohl aus früheren Erkundungsarbeiten als auch aus den Geländeuntersuchungen des Unternehmens der Jahre 2025/26 bekannt sind.

Die ehemalige Förderstätte Black Bay war von 1954 bis 1958 aktiv. Während dieser Betriebsphase wurden insgesamt 1.375 Tonnen Triuran-Octoxid bei einem durchschnittlichen Gehalt von 0,17 Prozent gewonnen. Diese historischen Aufzeichnungen dienen dem Unternehmen als Ausgangspunkt für die gegenwärtigen Explorationsmaßnahmen.

Für die aktuelle Bohrphase hat Xcite ein Finanzvolumen von 1,1 Millionen US-Dollar freigegeben. Davon sind 125.000 US-Dollar für bereits abgeschlossene Geländearbeiten vorgesehen, während 975.000 US-Dollar auf die eigentlichen Bohraktivitäten entfallen. Hierfür kommen zwei Bohranlagen zum Einsatz.

Zwei Vererzungstypen als Zielvorgabe

Mit den Bohrungen verfolgt das Unternehmen zwei verschiedene Ansätze. Einerseits werden strukturell gebundene Mineralisationen vom Beaverlodge-Typ untersucht, andererseits stehen unverformte Vererzungen im Grundgebirge im Fokus. Durch diese zweigleisige Strategie kann Xcite innerhalb eines einzigen Programms unterschiedliche geologische Szenarien überprüfen.

Das Grundstück Black Bay umfasst eine Fläche von 1.114 Hektar. Darüber hinaus hält Xcite insgesamt sechs Projekte mit einer kumulierten Fläche von 12.310 Hektar im Beaverlodge-Distrikt des Athabasca-Beckens in Saskatchewan. Damit besitzt das Unternehmen eine beachtliche Präsenz in einer der weltweit bedeutendsten Uranregionen.

Relevanz des Athabasca-Beckens

Auf das Athabasca-Becken entfallen rund 20 Prozent der globalen Uranreserven. Die dortigen Lagerstätten weisen typischerweise Gehalte auf, die um das Zehn- bis Hundertfache über denen anderer Vorkommen weltweit liegen. Diese außergewöhnliche Anreicherung macht das Gebiet für Uranunternehmen besonders attraktiv.

Für Anleger in Deutschland besitzt der Uransektor angesichts der internationalen Energiepolitik eine besondere Bedeutung. Während die Bundesrepublik die Kernenergie beendet hat, setzen zahlreiche andere Nationen weiterhin oder erneut verstärkt auf Atomkraft. Die Nachfrage nach Uran als Brennstoff bleibt damit ein wichtiges Thema an den Rohstoffmärkten.

Die Erkundung im Athabasca-Becken gilt zwar als technisch herausfordernd, bietet jedoch vielversprechende Aussichten. Unternehmen wie Xcite versuchen, von der hohen Gehaltsqualität der Region zu profitieren. Ob die laufende Bohrkampagne die erhofften Vererzungen bestätigt, wird sich erst nach der Auswertung der Bohrergebnisse zeigen.

Mit dem Anlaufen der Bohrungen setzt Xcite Uranium seinen Explorationsfahrplan im Beaverlodge-Distrikt fort. Die Verbindung aus historischen Förderdaten und aktuellen Geländeprogrammen soll die Basis für die Bewertung des Black-Bay-Areals schaffen.

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