West Red Lake Gold: Hervorragende Bohrabschnitte aus der Madsen-Lagerstätte
West Red Lake Gold Mines meldet außergewöhnliche Bohrergebnisse aus der Madsen-Mine mit Spitzenwerten von 176,04 g/t Gold auf 5,3 Metern und 128,32 g/t Gold auf 4,5 Metern aus den Austin-Komplexen, die sich in bestehender Infrastruktur befinden und 2027 i

West Red Lake Gold Mines Ltd. (TSXV: WRLG / OTCQX: WRLGF) hat eindrucksvolle Bohrergebnisse aus dem aktuell laufenden unterirdischen Definitionsbohrprogramm auf der zu 100 Prozent firmeneigenen Madsen-Lagerstätte im Red Lake Mining District im Nordwesten Ontarios (Kanada) veröffentlicht. Die Resultate aus den Komplexen Austin-955 und Austin-904 beinhalten Spitzenwerte von 176,04 Gramm Gold pro Tonne (g/t) auf einer Mächtigkeit von 5,3 Metern sowie 128,32 g/t Gold über 4,5 Meter.
Das Unternehmen führt die Bohrarbeiten in der Madsen-Mine auf mehreren Sohlen parallel durch. Die aktuellen Daten stammen aus Bohrlöchern auf den Sohlen 12 bis 14 in Teufen zwischen rund 600 und 700 Metern. Besonders hervorzuheben ist der Austin-904-Komplex, der eine etwa 200 mal 200 Meter große, intakte Goldmineralisationsplatte umfasst, die in der Vergangenheit nicht abgebaut wurde.
Die Einzelergebnisse
Im Detail zeigen sich folgende Bohrergebnisse: Bohrloch MM26D-14-4929-025 durchteufte 5,3 Meter mit 176,04 g/t Gold, darunter ein Meter mit 925,52 g/t Gold. In diesem Abschnitt wurde ein großer Klumpen sichtbaren Goldes innerhalb eines Quarz-Porphyr-Ganges entdeckt. Bohrloch MM26D-13-4727-013 erbrachte 4,5 Meter mit 128,32 g/t Gold, inklusive eines Meters mit 566,81 g/t Gold. Auch hier wurde sichtbares Gold nachgewiesen, begleitet von Pyrrhotin, Biotit-Alteration sowie Quarz-Karbonat-Adern.
Bohrloch MM26D-12-4990-019 durchörterte auf 6,85 Metern einen Gehalt von 35,72 g/t Gold, darunter ein Meter mit 233,76 g/t Gold. Weitere nennenswerte Durchörterungen umfassen 6,2 Meter mit 17,87 g/t Gold (Bohrloch MM26D-14-4929-001), 12,8 Meter mit 7,93 g/t Gold (Bohrloch MM26D-12-4990-005) sowie 11,7 Meter mit 8,09 g/t Gold (Bohrloch MM26D-12-4990-007).
Die Resultate des Austin-904-Komplexes wurden von den Sohlen 13 und 14 aus niedergebracht, in rund 650 beziehungsweise 700 Metern Tiefe. Sie ergänzen frühere Ergebnisse vom 7. Juli 2026 (10,22 g/t Gold auf 13,35 Meter), vom 13. April 2026 (215,46 g/t Gold auf 5,35 Meter) und vom 25. Februar 2026 (219,73 g/t Gold auf 4,8 Meter). Die Austin-955-Daten stammen von Sohle 12 in etwa 600 Metern Tiefe und bauen auf Meldungen vom 7. Juli 2026 auf, die unter anderem 43,48 g/t Gold auf 3,85 Meter umfassten.
Will Robinson, Vice President of Exploration, erklärte: „Wir freuen uns, eine weitere Runde beeindruckender Analyseergebnisse aus unserem laufenden unterirdischen Definitionsbohrprogramm auf der Madsen bekannt geben zu können. Die mineralisierten Platten innerhalb der Komplexe 904 und 955 halten gut zusammen, wobei starke Gehalte und Kontinuität in mehreren Bereichen bestätigt wurden.“ Robinson betonte, dass sich diese Komplexe in der Nähe vorhandener unterirdischer Infrastruktur befinden. Der Komplex 904 repräsentiere nicht-remnant Mineralisation, was bedeute, dass man nun in frisches, zuvor nicht abgebautes Material vordringe.
Bisherige Entwicklung
Bereits am 16. Juli 2026 hatte aktien.news berichtet, dass West Red Lake Gold Mines die Produktion in der Madsen-Mine im zweiten Quartal 2025 um 51 Prozent auf 8.576 Unzen Gold steigern konnte. Die geförderte Tonnage war im Quartalsvergleich um 46 Prozent auf 75.524 Tonnen gestiegen. Die Aufbereitungsanlage erreichte damals eine durchschnittliche Verarbeitungsrate von rund 842 Tonnen pro Tag.
Am 16. Juni 2026 hatte das Unternehmen den Start eines vollständig finanzierten Oberflächenbohrprogramms auf der historischen Mine Starratt-Olsen bekannt gegeben, die rund 1,1 Kilometer südwestlich der Madsen-Mine liegt. Es handelte sich um die erste gezielte Bohraktion in den Hauptbereichen des historischen Bergbaus bei Starratt seit der Betriebseinstellung in den 1950er Jahren.
Bedeutung für Rohstoff-Anleger
Die aktuellen Bohrergebnisse untermauern das Potenzial der Austin-Komplexe, die sich in unmittelbarer Nähe zur bestehenden unterirdischen Infrastruktur der Madsen-Mine befinden. Das Management rechnet damit, dass diese Bereiche 2027 in den Abbauplan integriert werden können. Die Tatsache, dass der Austin-904-Komplex eine intakte, historisch nicht abgebaute Mineralisationsplatte darstellt, ist für das Madsen-Vorkommen ungewöhnlich und könnte zu größeren Abbaukammern (Stopings) sowie erhöhter Effizienz bei Planung und Förderung führen.
Die Madsen-Mine verfügt derzeit über eine angezeigte Ressource von 1,65 Millionen Unzen Gold mit einem Gehalt von 7,4 g/t Gold innerhalb von 6,9 Millionen Tonnen sowie eine abgeleitete Ressource von 0,37 Millionen Unzen Gold mit 6,3 g/t Gold innerhalb von 1,8 Millionen Tonnen. Hinzu kommen wahrscheinliche Reserven von 478.000 Unzen Gold mit einem Gehalt von 8,16 g/t Gold. Die Ressourcenschätzung basiert auf einem Cut-off-Grade von 3,38 g/t Gold und einem Goldpreis von 1.800 US-Dollar pro Unze.
Perspektive
Das laufende unterirdische Bohrprogramm auf der Madsen-Mine zielt auf die weitere Definition des kurzfristigen Abbauinventars sowie auf das Wachstum der aktuellen Mineralressourcen ab. Die Bohrungen konzentrieren sich auf die kontinuierlicheren und höhergradigen Abschnitte der Austin- und South-Austin-Zonen. Es wird erwartet, dass dies bis 2026 die Strategie bleiben wird. Die Integration der Austin-Komplexe in den Abbauplan ist für 2027 vorgesehen.
Begriffe kurz erklärt
- Sichtbares Gold: Goldpartikel, die mit bloßem Auge im Bohrkern erkennbar sind und häufig auf besonders hochgradige Mineralisation hinweisen.
- Feuerassay: Ein klassisches Analyseverfahren zur Bestimmung des Goldgehalts in Gesteinsproben, bei dem die Probe geschmolzen und das Edelmetall von der Schlacke getrennt wird.
- Cut-off-Grade: Der Mindestgehalt an Gold, den ein Erzabschnitt aufweisen muss, um wirtschaftlich abgebaut werden zu können. Werte darunter gelten als nicht abbauwürdig.
