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Triple Flag steigert Umsatz im zweiten Quartal deutlich auf 129 Millionen Dollar

Der Edelmetall-Royalty-Konzern Triple Flag verkaufte rund 28.674 Goldäquivalent-Unzen und übertrifft damit den Vorjahresumsatz deutlich.

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Triple Flag steigert Umsatz im zweiten Quartal deutlich auf 129 Millionen Dollar

Triple Flag Precious Metals Corporation hat im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz von 129 Millionen US-Dollar erzielt. Das an der Toronto Stock Exchange (TSX) und der New York Stock Exchange (NYSE) notierte Unternehmen verkaufte dabei insgesamt 28.674 Goldäquivalent-Unzen (GEOs). Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht das einem Umsatzanstieg von rund 37 Prozent – damals wurden bei nahezu identischer Verkaufsmenge von 28.682 GEOs lediglich 94,1 Millionen US-Dollar erlöst. Der deutliche Umsatzsprung spiegelt damit vor allem die gestiegenen Edelmetallpreise wider.

Den größten Anteil an den Verkäufen im zweiten Quartal entfiel mit 18.181 Unzen auf Gold. Der verbleibende Teil der GEOs setzte sich aus Silber und Kupfer zusammen. Triple Flag ist als sogenanntes Streaming- und Royalty-Unternehmen tätig – ein Geschäftsmodell, das im deutschsprachigen Raum weniger verbreitet ist, aber unter institutionellen Investoren weltweit hohes Ansehen genießt.

Geschäftsmodell: Streams und Royalties als Ertragsbasis

Bei Streaming-Vereinbarungen finanziert Triple Flag Bergbauunternehmen im Voraus und erhält dafür das Recht, künftig produzierte Metalle zu einem vorab festgelegten, günstigen Preis zu kaufen. Royalties hingegen sind Lizenzgebühren, die auf Basis des Umsatzes oder der Produktion einer Mine anfallen. Dieses Modell bietet Investoren eine breite Diversifikation bei gleichzeitig begrenztem Betriebsrisiko.

Triple Flag verfügt aktuell über Exposure in Gold und Silber aus insgesamt 242 Vermögenswerten – bestehend aus 17 Streams und 225 Royalties. Die Assets befinden sich primär in Amerika und Australien und decken damit zwei der bedeutendsten Bergbauregionen der Welt ab.

Ravenswood-Akquisition und Aktienrückkäufe stärken die Bilanz

CEO Sheldon Vanderkooy hob im Rahmen der Quartalsmitteilung zwei strategische Maßnahmen hervor. Zum einen schloss Triple Flag im zweiten Quartal die Akquisition eines Gold-Streams für die Ravenswood-Mine in Australien für 440 Millionen US-Dollar ab. Diese Transaktion führt laut Unternehmensangaben zu einem sofortigen Cashflow-Beitrag. Zum anderen kaufte das Unternehmen Aktien im Wert von 20 Millionen US-Dollar am freien Markt zurück – ein klares Signal an die Aktionäre, dass das Management die eigene Aktie für unterbewertet hält.

„Unsere diversifizierte Asset-Basis hat im zweiten Quartal eine starke Performance geliefert, und Triple Flag ist gut positioniert, um unsere kürzlich angehobene GEO-Prognose für 2026 von 100.000 bis 110.000 Unzen zu erreichen", sagte Vanderkooy. Er betonte zudem den disziplinierten Ansatz bei der Kapitalallokation, der darauf abziele, dauerhaften Wert für die Aktionäre zu schaffen.

Starke Liquidität für weiteres Wachstum

Mit einer verfügbaren Liquidität von über einer Milliarde US-Dollar sieht sich Triple Flag gut gerüstet für die zweite Jahreshälfte 2026. Das Unternehmen kündigte an, weiterhin wertsteigernde Wachstumschancen zu verfolgen. Vanderkooy verwies dabei auf den starken Cashflow des Geschäftsmodells sowie auf zahlreiche Entwicklungskatalysatoren, die die sogenannte Tier-1-Asset-Basis seit Jahresbeginn erreicht hat.

Die vollständigen Ergebnisse für das zweite Quartal will Triple Flag voraussichtlich am oder um den 5. August veröffentlichen. Anleger dürfen sich dann auf detailliertere Einblicke in die Kostenstruktur und die Entwicklung einzelner Assets freuen.

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