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St Barbara reicht IPD für 15-Mile Processing Hub in Kanada ein

Der australische Goldproduzent St Barbara hat einen wichtigen Meilenstein im Genehmigungsverfahren für sein Großprojekt in Nova Scotia erreicht.

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St Barbara reicht IPD für 15-Mile Processing Hub in Kanada ein

Die an der australischen Börse ASX notierte Goldminengesellschaft St Barbara hat eine erste Projektbeschreibung (Initial Project Description, IPD) für ihr geplantes 15-Mile Processing Hub-Projekt in der kanadischen Provinz Nova Scotia eingereicht. Die Einreichung erfolgte bei der Impact Assessment Agency of Canada (IAAC), der zuständigen kanadischen Umweltbehörde. Die IAAC hat bereits bestätigt, dass die IPD die Phase der Konformitätsprüfung erfolgreich bestanden hat.

Im nächsten Schritt wird die IAAC die eingereichte Projektbeschreibung der Öffentlichkeit sowie den Gemeinschaften der First Nations zugänglich machen. Anschließend entscheidet die Behörde, ob eine vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung – ein sogenanntes Impact Assessment – für das Projekt erforderlich ist. Damit beginnt nun offiziell die formelle Planungsphase für das ambitionierte Bergbauprojekt.

Kooperationsabkommen als Grundlage

Die Einreichung der IPD stützt sich auf ein kürzlich unterzeichnetes Kooperationsabkommen zwischen den Regierungen von Nova Scotia und Kanada. Ziel ist es, das sogenannte „One Project, One Review"-Verfahren effizient und effektiv umzusetzen – ein Ansatz, der Doppelprüfungen vermeiden und den Genehmigungsprozess straffen soll. St Barbara treibt parallel dazu weitere Studien voran, um diese mit anderen geplanten Einreichungen, wie dem EARD, bis zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2027 abzustimmen.

Andrew Strelein, Managing Director und CEO von St Barbara, betonte die Bedeutung des Schritts: Die IPD-Einreichung stelle einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Projektgenehmigung dar. Die eingereichten Unterlagen spiegelten zudem fast drei Jahre intensiver Arbeit an der Neugestaltung und Stärkung des Projektdesigns wider. Ziel sei es, das Feedback aller Beteiligten zu berücksichtigen und ein Projekt zu schaffen, das für die betroffenen Gemeinden sowohl akzeptabler als auch vorteilhafter sei.

Drei historische Bergbaustandorte werden reaktiviert

Das 15-Mile Processing Hub sieht die Wiedererschließung von drei historischen Bergbaustandorten in Nova Scotia vor. Den Kern bildet die 15-Mile-Mine mit vier Tagebauen sowie der verlegten Touquoy-Aufbereitungsanlage und der zugehörigen Infrastruktur, darunter eine Anlage zur Rückstandsverwaltung (Tailings Management Facility). Ergänzt wird das Projekt durch die Minen Old Austen und Old Mitchell, die jeweils als einzelne Projekte im Steinbruch-Stil konzipiert sind.

Das 15-Mile Processing Hub soll als einziges zentrales Verarbeitungszentrum für das Erz aus allen drei Minen fungieren. Die erwartete Verarbeitungskapazität liegt bei 3 Millionen Tonnen pro Jahr – ein erhebliches Volumen, das das Projekt zu einem bedeutenden Bergbauvorhaben in der Region macht.

St Barbara betont ausdrücklich, dass das überarbeitete Projektdesign die Rückmeldungen von First-Nation-Gemeinschaften, lokalen Interessengruppen, Regulierungsbehörden und Umweltexperten einbezieht. Auch die Erkenntnisse aus drei Jahren Engineering- und Trade-off-Studien sind in die Neugestaltung eingeflossen. Dieser umfassende Konsultationsprozess soll die gesellschaftliche Akzeptanz des Projekts sicherstellen und mögliche Konflikte im weiteren Genehmigungsverfahren minimieren.

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