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SSR Mining verkauft Hod-Maden-Anteil und sichert sich 4%-Royalty

SSR Mining trennt sich von seiner 20%-Beteiligung am türkischen Gold- und Kupferprojekt Hod Maden und erhält dafür eine dauerhafte Net-Smelter-Royalty.

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SSR Mining verkauft Hod-Maden-Anteil und sichert sich 4%-Royalty

SSR Mining, der in Denver ansässige Edel- und Basismetallproduzent, hat eine endgültige Vereinbarung über den Verkauf seiner 20-prozentigen Beteiligung am Gold- und Kupferentwicklungsprojekt Hod Maden in der Türkei unterzeichnet. Käufer ist Lidya Mines. Als Gegenleistung erhält SSR Mining eine unbegrenzte Net-Smelter-Return-Royalty (NSR-Royalty) in Höhe von 4% auf das Projekt.

Eine NSR-Royalty ist eine Lizenzgebühr, die dem Inhaber einen prozentualen Anteil am Bruttoerlös aus dem Verkauf der geförderten Metalle sichert – ohne dass der Inhaber weitere Investitions- oder Betriebskosten tragen muss. SSR Mining erwartet, dass diese Gegenleistung ein wertsteigerndes Ergebnis für seine Aktionäre darstellt.

Strategische Neuausrichtung auf Amerika abgeschlossen

Die Transaktion ist Teil einer umfassenden strategischen Neuausrichtung des Unternehmens. Zusammen mit dem bereits angekündigten Verkauf der Çöpler-Mine in der Türkei und der Übernahme der Mine Cripple Creek & Victor im US-Bundesstaat Colorado schließt dieser Deal die Transformation von SSR Mining zu einer reinen Amerika-Plattform ab. Das Fundament des neu ausgerichteten Unternehmens bilden die langlebigen Betriebe Marigold und Cripple Creek & Victor in den Vereinigten Staaten.

SSR Mining positioniert sich damit als führender, auf freien Cashflow und Kapitalrückführungen fokussierter Gold- und Silberproduzent. Der Rückzug aus der Türkei reduziert das geopolitische Risiko des Portfolios erheblich und schärft das Profil des Unternehmens für internationale Investoren.

Bis heute hat SSR Mining rund 243 Millionen US-Dollar in das Projekt Hod Maden investiert. Nach Abschluss der Transaktion – der für das dritte Quartal des laufenden Jahres erwartet wird – wird das Unternehmen jedoch keinerlei Betreiberpflichten oder weitere Finanzierungsverpflichtungen für das Projekt mehr tragen.

Auch Royal Gold reduziert seinen Anteil

Gleichzeitig mit dem SSR-Deal verkauft auch der andere Projektpartner Royal Gold einen Teil seiner Beteiligung an Lidya Mines. Royal Gold veräußert 15% seiner Anteile und erhält dafür eine NSR-Gebühr von 2,5%, behält jedoch eine verbleibende Beteiligung von 15% am Projekt. Die NSR-Gebühr von Royal Gold wird zu im Wesentlichen gleichen Bedingungen wie jene von SSR ausgegeben.

Durch beide Transaktionen steigt Lidya Mines mit einem Anteil von 85% zum neuen Betreiber des Projekts Hod Maden auf. Das türkische Unternehmen übernimmt damit die operative Kontrolle über das vielversprechende Gold- und Kupferprojekt.

Wachsendes Royalty-Portfolio bei SSR Mining

Die neue 4%-NSR-Royalty auf Hod Maden ergänzt das bereits bestehende Lizenzgebühren-Portfolio von SSR Mining. Dieses umfasst bereits Royalties auf folgende Projekte:

  • Sunrise Lake (im Besitz von Honey Badger Silver)
  • San Luis (Highlander Silver)
  • Pitarrilla (Endeavour Silver)
  • Rowan (West Red Lake Gold)

Mit dem Aufbau dieses Royalty-Portfolios sichert sich SSR Mining passive Einnahmeströme aus verschiedenen Projekten, ohne das damit verbundene operative Risiko tragen zu müssen. Für deutsche Privatanleger, die das Unternehmen beobachten, unterstreicht diese Strategie den klaren Fokus auf Kapitaleffizienz und stabile Cashflows aus nordamerikanischen Kernbetrieben.

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