Scorpio Gold stößt auf hochkarätige Goldfunde im Manhattan District
Scorpio Gold hat neue Bohrergebnisse aus dem Manhattan District in Nevada vorgelegt, darunter 19,29 g/t Gold über 5,24 Meter in Bohrung 26MN-115. CEO Zayn Kalyan sieht darin Bestätigung für hochgradige Zufuhrzonen und einen möglichen beschleunigten Weg zu

Die Scorpio Gold Corp. (NASDAQ: SGLD) (TSXV: SGLD) (OTCQB: SRCRF) (FSE: RY9) hat neue, vielversprechende Analyseergebnisse aus ihrem Phase-II-Kernbohrprogramm im Manhattan District Project im US-Bundesstaat Nevada vorgelegt. Die Daten stammen von vier Bohrungen im Bereich des Goldwedge-Targets.
Bohrung 26MN-115 lieferte auf 48,92 Metern ab einer Teufe von 118,87 Metern einen Gehalt von 3,02 Gramm Gold je Tonne. Hervorzuheben ist ein hochgradiger Kernbereich von 19,29 g/t Gold über 5,24 Meter ab 151,79 Meter innerhalb der Zanzibar-Formation. Ein weiterer Abschnitt ergab 5,14 g/t Gold auf 10,15 Metern ab 173,58 Meter an der gestörten Kontaktzone zwischen der Zanzibar-Formation und den Manhattan Caldera Volcanics.
Bohrung 26MN-118 durchörterte auf 99,94 Metern ab 98,61 Meter einen Bereich mit 1,19 g/t Gold, ebenfalls in der Zanzibar-Formation. Darin enthalten ist ein Teilstück mit 5,13 g/t Gold auf 4,16 Metern ab 147,82 Meter.
Aktueller Bohrfortschritt und noch ausstehende Resultate
Seit dem Start des Phase-II-Diamantbohrprogramms hat Scorpio Gold insgesamt 114 Bohrlöcher mit einer kumulierten Bohrstrecke von 32.585 Metern niedergebracht. Die Bohrlöcher tragen die Bezeichnungen 25MN-011 bis 25MN-045 sowie 26MN-046 bis 26MN-123.
Von diesen 114 Bohrungen wurden die Analyseergebnisse für 107 Löcher mit einer Gesamtlänge von 30.889 Metern bereits veröffentlicht. Für sieben weitere Bohrlöcher (26MN-117 sowie 26MN-119 bis 26MN-123) mit einer Gesamtlänge von 1.696 Metern stehen die Resultate noch aus. Das Unternehmen wird diese bekannt geben, sobald sie vorliegen.
Unternehmensführung zuversichtlich gestimmt
Zayn Kalyan, Chief Executive Officer und Director von Scorpio Gold, äußerte sich zu den Resultaten: „Manhattan liefert weiterhin genau das, was in diesem Marktumfeld am meisten zählt: Ausmaß und Gehalt. Bohrung 26MN-115 – 19 Gramm Gold pro Tonne auf 5 Metern, eingebettet in 3 Gramm auf 48 Metern – bestätigt, dass sich hochgradige Zufuhrzonen innerhalb eines wachsenden Volumenkörpers befinden."
Der CEO ergänzte: „Ebenso bedeutsam ist, dass jede Bohrung am Goldwedge unser strukturelles Verständnis des Systems schärft: Wir können die Mineralisierung nun entlang der Reliance Fault verfolgen – von den Zanzibar-Sedimenten im Hangenden bis hin zu den Caldera-Vulkaniten am Kontakt – und dieses Modell steuert direkt unsere nächsten Bohrungen."
Chancen für einen Untertagebau
In den hohen Gehalten sieht der Unternehmenslenker einen möglichen beschleunigten Weg in die Produktion: „Derartige Gehalte lassen einen potenziellen Untertagebaustart als zeitlich näher liegenden Weg zur Produktion erscheinen, während der breitere Distrikt – acht Kilometer Streichlänge, untermauert durch bestehende historische Ressourcen – modernes, systematisches Bohren erfordert, um sein wahres Potenzial im Distriktmaßstab zu entfalten."
Abschließend betonte Kalyan: „Nur wenige Junior-Unternehmen können diese Kombination aus kurzfristiger Option und Upside im Distriktmaßstab bieten, und wir beabsichtigen, beide Aspekte weiter voranzutreiben."
Geologische Einordnung der Zielzonen
Die Goldvererzung am Goldwedge konzentriert sich in einer strukturell komplexen Zone aus gestörten und zerklüfteten Kalksteinen sowie kalkhaltigen Tonsteinen der ordovizischen Zanzibar-Formation. Diese Formation liegt im Hangenden der Hauptkontaktstörung, welche das paläozoische Sedimentpaket von den Manhattan Caldera Volcanics trennt.
Die Goldwedge-Zielzone wird als Blumenstruktur gedeutet, die mit einer dextralen Strike-Slip-Störungszone assoziiert ist. Diese Struktur versetzt die paläozoischen Sedimente der Zanzibar- und Gold Hill Formation gegen die jüngeren Vulkanite der Manhattan Caldera. Dies schafft zahlreiche Fluidbahnen zur Oberfläche, was entlang der Störungsflächen zu hochgradigen Abschnitten führt, die von moderaten Gehalten im umgebenden Kluftsystem umhüllt werden.
Weitere Zielgebiete im Überblick
Neben Goldwedge bearbeitet Scorpio Gold mehrere weitere Zielzonen innerhalb des Manhattan Districts. Die Gap Zone verbindet Goldwedge mit dem Reliance Trend und der historischen West Pit. Die Mineralisierung befindet sich dort ausschließlich in den Metasedimenten der Gold Hill Formation.
Der Zanzibar Trend ist ein zuvor unterexplorierter Bereich zwischen Mustang Hill und Goldwedge. Bohrung 26MN-116 weitete diesen Trend um rund 50 Meter aus. Sie erbrachte 0,93 g/t Gold auf 22,16 Metern ab 95,71 Meter sowie 0,84 g/t Gold auf 25,05 Metern ab 205,07 Meter.
Black Mammoth ist eine etwa 200 Meter lange Erweiterung abseits von Goldwedge. Dort zeigt sich eine starke Goldmineralisierung innerhalb der ordovizischen Zanzibar-Sedimente entlang von Strukturen, die mit der Black Mammoth Fault in Verbindung stehen. Die Ergebnisse aus Black Mammoth werden veröffentlicht, sobald sie zur Verfügung stehen.
Sämtliche Bohrungen des Jahres 2026 testeten Bereiche innerhalb und außerhalb der abgegrenzten Inferred-Resource-Pit und zielten auf neue Mineralisierung jenseits des Ressourcenblockmodells von 2025 ab. Scorpio Gold hat einen technischen Bericht nach NI 43-101 mit einem Stichtag vom 4. Juni 2025 auf seiner Website veröffentlicht.
