Putin und al-Sudani beraten über OPEC+
Gespräche über Ölpreisstabilität und die Lage im Nahen Osten

Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefonat mit dem irakischen Premierminister Mohammed Shia al-Sudani über die OPEC+-Vereinbarung und die Lage im Nahen Osten gesprochen, wie der Kreml mitteilte. Das Gespräch fand am Donnerstag statt und beinhaltete unter anderem die Themen Ölpreisstabilität und die Zusammenarbeit innerhalb der OPEC+.
Laut einer späteren Stellungnahme des Büros von al-Sudani betonten beide Staatsführer die Bedeutung einer engen Abstimmung zwischen den Mitgliedern der OPEC und der erweiterten Gruppe OPEC+, zu der auch Russland gehört. Ziel dieser Abstimmung sei es, Ölpreise auf einem Niveau zu stabilisieren, das sowohl für Exporteure als auch für Verbraucher als fair angesehen werden kann.
OPEC+ ist eine erweiterte Koalition, die aus den Mitgliedern der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) sowie weiteren Verbündeten besteht, angeführt von Russland. Diese Gruppe spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung der globalen Ölförderung und der Steuerung der Marktpreise.
Das Telefonat zwischen Putin und al-Sudani unterstreicht die anhaltende Relevanz der Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Irak im Energiebereich. Beide Länder gehören zu den führenden Erdölproduzenten der Welt und haben ein gemeinsames Interesse an einer Stabilisierung der internationalen Märkte.
Die Gespräche fanden vor dem Hintergrund einer angespannten Lage im Nahen Osten statt, deren Auswirkungen auf den Energiemarkt ebenfalls thematisiert wurden. Konkrete Details zu den besprochenen Aspekten der regionalen Entwicklungen wurden in den offiziellen Mitteilungen jedoch nicht genannt.
