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Petronas kooperiert mit ADNOC und Storegga für CO2-Speicherung

Zusammenarbeit zielt auf CCS-Anlagen im Penyu-Becken und 5 Millionen Tonnen CO2 bis 2030 ab

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Petronas kooperiert mit ADNOC und Storegga für CO2-Speicherung

Der malaysische staatliche Energiekonzern Petroliam Nasional, besser bekannt als Petronas, plant eine Zusammenarbeit mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) und dem britischen Unternehmen Storegga, um die Speicherung von Kohlenstoffdioxid (CO2) in Malaysia zu evaluieren. Dies gaben die Unternehmen am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung bekannt. Das Vorhaben konzentriert sich auf die Bewertung der CO2-Speicherkapazitäten in salinen Aquiferen sowie den Bau von Anlagen zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) im Penyu-Becken vor der Küste der malaysischen Halbinsel.

Im Rahmen des Abkommens streben die Unternehmen an, bis zum Jahr 2030 eine Kapazität von mindestens fünf Millionen Tonnen CO2 pro Jahr zu erfassen und zu speichern. Dies stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung der Entwicklung einer CO2-Speicherinfrastruktur in Südostasien dar. Malaysia verfügt über eine Fülle tiefer saliner Aquiferen, was das Land zu einem idealen Standort für ein CCS-Hub in der Region macht.

Die geplanten Aktivitäten im Rahmen dieser Zusammenarbeit sollen noch in diesem Jahr beginnen. Dies unterstreicht das Engagement der beteiligten Unternehmen, die Möglichkeiten zur Reduzierung von CO2-Emissionen in der Region aktiv zu erkunden und auszubauen.

Der Einsatz von CCS-Technologien gilt als eine der vielversprechendsten Methoden zur Bekämpfung des Klimawandels, da sie es ermöglichen, CO2 direkt an der Quelle zu erfassen und langfristig in geologischen Formationen zu speichern. Die Kooperation zwischen Petronas, ADNOC und Storegga könnte daher wegweisend für ähnliche Projekte in der Region und darüber hinaus sein.

Mit diesem Schritt positioniert sich Malaysia als Vorreiter in der Nutzung innovativer Technologien zur Emissionsminderung, was nicht nur positive Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region haben könnte. Die Zusammenarbeit der drei Unternehmen spiegelt auch die zunehmende globale Bedeutung von Partnerschaften im Bereich der sauberen Energietechnologien wider, da immer mehr Länder und Unternehmen bestrebt sind, ihre CO2-Fußabdrücke zu verringern und nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.

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