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Iran-Konflikt treibt Ölpreis: USA schließen weitere Militärschläge ab

Die USA haben ihre jüngste Militäraktion gegen den Iran abgeschlossen; die Ölpreise steigen angesichts der Spannungen in der Golfregion deutlich an.

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Iran-Konflikt treibt Ölpreis: USA schließen weitere Militärschläge ab

Die amerikanischen Streitkräfte haben ihre jüngste Militäroperation gegen den Iran beendet. Ziel der Angriffe waren Einrichtungen der Luftverteidigung, Radarstationen sowie Kommunikationsinfrastruktur. Präsident Donald Trump stellte indes klar, dass die USA nicht beabsichtigten, Teheran zu Gesprächen zu drängen. Die Rohölnotierungen zogen daraufhin kräftig an.

Auf seinem Kanal Truth Social erklärte Trump, die Vereinigten Staaten übten eine "nahezu vollständige Kontrolle" über die strategisch bedeutsame Straße von Hormuz aus. Die iranische Volkswirtschaft sei am Zusammenbrechen, so der Präsident weiter. Der Iran spiele lediglich "das Unvermeidliche durch". Trump richtete zudem die provokative Frage an die iranische Bevölkerung: "Wann werdet ihr euch erheben und kämpfen?"

Ursachen der Militäraktion

Das US-Zentralkommando (CENTCOM) begründete die Attacken auf iranische Luftabwehr-, Radar- und Kommunikationsanlagen als Reaktion auf "jüngste Angriffsversuche" gegen die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormuz sowie gegen US-Soldaten. Der Militäreinsatz stellt die jüngste Zuspitzung eines bereits länger andauernden Konflikts dar.

Teheran antwortete umgehend mit Vergeltung und nahm dabei den US-Partner Jordanien unter Beschuss. Die jordanischen Streitkräfte bestätigten, dass ihr Land Ziel eines Raketenangriffs vom iranischen Hoheitsgebiet aus gewesen sei. Ein Militärsprecher gab auf X bekannt, dass zehn von 13 Geschossen von den eigenen Abwehrsystemen abgefangen werden konnten, während drei Raketen in unbewohnten Regionen einschlugen. Verletzte oder Todesopfer habe es offiziellen Angaben zufolge nicht gegeben.

Auch Bahrain wurde Ziel iranischer Attacken. Die Streitkräfte des Inselstaates erklärten auf Instagram, sie hätten mehrere "heimtückische iranische Luftangriffe" abgewehrt und zerstört. Zuvor hatte das bahrainische Innenministerium eine "Warnung vor einer möglichen Gefahr" ausgesprochen.

Rohölpreise legen kräftig zu

Die wachsenden Spannungen am Persischen Golf ließen die Ölpreise am Mittwoch im asiatischen Handel weiter steigen. Die internationale Leitölmarke Brent hatte am Dienstag um 4,5 Prozent auf 94,52 Dollar pro Fass zugelegt. Die US-Futures auf West Texas Intermediate (WTI) verteuerten sich sogar um rund fünf Prozent auf 90,03 Dollar pro Barrel und markierten damit den höchsten Stand seit dem 24. Juli.

US-Finanzminister Scott Bessent zeigte sich in einem Interview mit Fox Business gelassen hinsichtlich der strategischen Relevanz der Straße von Hormuz. Er sagte voraus, dass die Meerenge in zwei Jahren ein "wertloses Stück Wasser" darstellen werde, da Öl künftig über Landpipelines transportiert werde und die Straße damit umgehe.

Ablauf der Eskalation

Die jüngsten Militärschläge sind Teil einer sich verschärfenden Auseinandersetzung. Bereits am Montag hatten iranische Einheiten einen US-Stützpunkt in Jordanien getroffen. Dies geschah, nachdem amerikanische Truppen am Vortag Raketenwerfer auf der iranischen Insel Larak angegriffen hatten. Washington begründete diesen Einsatz damit, dass die Abschussvorrichtungen sich darauf vorbereitet hätten, mit Seeminen bestückte Raketen in die Straße von Hormuz abzufeuern.

Die gegenseitigen Attacken am Sonntag stellten das erste derartige Ereignis seit etwa einem Monat dar. Sie erfolgten, nachdem die Trump-Regierung angekündigt hatte, einen "wirtschaftlichen D-Day" gegen die Unterstützer Teherans einzuleiten. Die Lage in der Region bleibt damit angespannt, und die Märkte reagieren empfindlich auf jede weitere Zuspitzung.

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