Great Pacific Gold weist mächtige Goldzonen bei Kavasuki in Papua-Neuguinea nach
Great Pacific Gold hat bei Bohrungen auf dem Projekt Wild Dog in Papua-Neuguinea breite, oberflächennahe Goldvererzungen nachgewiesen, darunter 58,9 Meter mit 2,43 g/t Gold, und das mineralisierte Höhenfenster bei Kavasuki neu definiert.

Die Great Pacific Gold Corp. (TSXV: GPAC) (OTCQX: GPGCF) (FSE: 0B3) hat die Resultate ihrer ersten Diamantkernbohrkampagne im Zielgebiet Kavasuki auf dem Vorzeigeprojekt Wild Dog in Papua-Neuguinea veröffentlicht. Insgesamt zwölf Diamantbohrlöcher mit einer kumulierten Länge von 1.844,8 Metern wurden niedergebracht. Die Kampagne bestätigte ausgedehnte, oberflächennahe Goldvererzungen im epithermalen Gangsystem.
Das Areal befindet sich rund 1,5 Kilometer nordöstlich der historisch genutzten Lagerstätte Wild Dog (Sinivit) in der Provinz East New Britain. Die Bohrungen dienten der Verifizierung der historischen Vererzungen, der Überprüfung von Geometrie und Durchgängigkeit des Kavasuki-Gangsystems sowie der Bewertung des Zusammenhangs mit den historischen 3D-induzierten Polarisationsanomalien (3DIP).
Hervorstechende Bohrabschnitte aus Kavasuki
Die Bohrergebnisse wiesen mehrere breite, flache Goldintercepts mit nennenswerten Gehalten auf. In Bohrloch KVH-01 wurden 58,90 Meter mit 2,43 g/t Gold (entspricht 2,50 g/t Goldäquivalent) sowie 18,10 Meter mit 2,08 g/t Gold (2,15 g/t AuEq) durchteuft. Bohrloch KVH-03 erbrachte 38,40 Meter mit 2,07 g/t Gold (2,14 g/t AuEq), und KVH-04 lieferte 59,90 Meter mit 1,38 g/t Gold (1,47 g/t AuEq).
Edlere Abschnitte umfassen 1,20 Meter mit 17,93 g/t Gold sowie 2,20 Meter mit 15,78 g/t Gold. Zudem wurden neue Resultate gemeldet, darunter 5,20 Meter mit 1,02 g/t Gold ab 22,40 Metern in KVH-06 und 11,50 Meter mit 0,73 g/t Gold (0,76 g/t AuEq) in KVH-12, darin enthalten 2,05 Meter mit 2,45 g/t Gold (2,53 g/t AuEq).
Die bislang stärkste Goldvererzung konzentriert sich von der Geländeoberfläche bis in eine vertikale Teufe von rund 70 Metern. Die Hauptgangstruktur von Kavasuki setzt sich unterhalb dieses Horizonts zwar fort, ist auf den untersuchten Niveaus jedoch nicht von nennenswerten Goldgehalten begleitet.
Neubewertung der geophysikalischen Daten
Ein zentrales Ergebnis der Kampagne ist die verfeinerte Interpretation der historischen 3DIP-Messdaten. Die Bohrungen belegten, dass die primäre Aufladbarkeitsanomalie auf feinverteilten Pyrit in einer bestimmten lithologischen Einheit zurückgeht – nicht unmittelbar auf die Goldvererzung. Diese Erkenntnis liefert einen wichtigen neuen Filter für die Beurteilung geophysikalischer Targets entlang des gesamten Wild Dog-Korridors.
Callum Spink, Chief Operating Officer und Vice President Exploration von Great Pacific Gold, erklärte: „Unsere erste Kampagne bei Kavasuki hat breite Zonen flacher Goldmineralisierung geliefert, darunter 58,9 Meter mit 2,43 g/t Gold, und ihre Kernziele erreicht, indem sie historische Mineralisierungen bestätigte, die Kontinuität des Adersystems in der Tiefe nachwies und die Hauptursache der historischen Ladungsfähigkeitsantwort klärte.“
Höhenabhängiges Vererzungsfenster definiert
Die Auswertung der Multielement-Datensätze ergab, dass die tieferen Bohrlöcher (KVH-07 bis KVH-11) niedrige Konzentrationen sowohl an Metallen als auch an Indikatorelementen aufwiesen. Dies deutet darauf hin, dass diese Bohrungen unterhalb des bei Kavasuki identifizierten günstigen Vererzungsfensters lagen. Dieses höhenkontrollierte Fenster für aussichtsreiche Mineralisation fließt nun in die Planung der Bohrprogramme der Hauptzone ein.
Bessere Goldgehalte (üblicherweise 1 bis 2,5 g/t Gold, mit schmalen höhergradigen Zonen von bis zu rund 18 g/t Gold) konzentrieren sich innerhalb eines flachen Fensters, das sich von etwa 740 bis 750 Metern über dem Meeresspiegel bis zur Oberfläche erstreckt. Die Untergrenze dieses Fensters wird als untere Begrenzung des prospektiven mineralisierten Horizonts bei Kavasuki interpretiert.
Weiteres Vorgehen und laufende Bohrungen
Die kurzfristigen Anschlussarbeiten bei Kavasuki konzentrieren sich auf kostengünstige Oberflächenmaßnahmen. Dazu zählen das priorisierte Anlegen von Schürfgräben südlich des bebohrten Bereichs sowie Grabenbau und detaillierte Kartierung in nördlicher Richtung zum Kavasuki Creek. Ferner ist ein künftiger Bohrtest des Rückens zwischen Sinivit und Kavasuki vorgesehen, der die neu interpretierten 3DIP-Daten mit dem neu definierten prospektiven Höhenfenster kombiniert.
Beide Diamantbohrgeräte des Unternehmens sind weiterhin im Bohrprogramm der Hauptzone im Einsatz. Ein Gerät bohrt bei Magiabe, das zweite bei Mengmut, vor den Targets Morgan und EK.
Berichtigung früher gemeldeter Ergebnisse
Während der abschließenden Datenbankvalidierung wurden Dateneingabefehler entdeckt, die zuvor gemeldete Kavasuki-Abschnitte betrafen. Das Intervall von KVH-03 mit 38,40 Metern ab 12,30 Metern wird nun mit 2,07 g/t Gold ausgewiesen (zuvor 2,17 g/t Gold), nach Korrektur veralteter Zertifikatseinträge. Das Intervall von KVH-04 mit 59,90 Metern ab 8,70 Metern wird nun mit 1,38 g/t Gold gemeldet (zuvor 1,33 g/t Gold), unter Einbeziehung finaler Analysen und eines bestätigten Wiederholungsprüfwerts.
Die Goldgehalte aller anderen zuvor berichteten Abschnitte bleiben unverändert. Die Resultate dieser Pressemitteilung ersetzen jene aus den Meldungen vom 3. März, 25. März, 9. April und 30. April 2026.
Ausblick
Dank des nun klarer definierten mineralisierten Fensters und der verbesserten geophysikalischen Interpretation verfügt Great Pacific Gold über einen verfeinerten Rahmen für die Zielidentifikation bei Kavasuki und dem gesamten Wild Dog-Korridor. Das Unternehmen treibt die vielversprechendsten Ziele in der Hauptzone systematisch voran. Die Aktie von Great Pacific Gold notierte zuletzt bei 0,28 Euro und gab um 11,29 Prozent nach.
