District Metals durchörtert 155 Meter mächtigen Alum-Schiefer auf schwedischem Viken-Areal
District Metals durchteufte in der ersten Bohrung auf dem Viken-Projekt in Schweden eine 154,8 Meter mächtige Alum-Schiefer-Folge. CEO Ainsworth wertet dies als Bestätigung des geophysikalischen Zielansatzes. Die Lagerstätte gilt als weltweit größte uners

District Metals Corp. (TSXV: DMX) (Nasdaq First North: DMXSE SDB) (OTCQX: DMXCF) (FSE: DFPP) vermeldet einen ersten Bohrerfolg auf seinem schwedischen Vorzeigeprojekt. Die erste Bohrung VIK-26-001 auf dem Zielgebiet A des Viken-Areals in der zentralschwedischen Provinz Jämtland durchteufte eine mächtige Abfolge von Alum-Schiefer zwischen 43,7 und 198,5 Metern. Dies ergibt eine Bohrlochlänge von 154,8 Metern. Der letzte Aktienkurs notierte bei 0,45.
Die Durchteufung belege nach Unternehmensangaben, dass die MobileMT-Geophysik-Messung aus dem Jahr 2025 eine flach einfallende und mächtige Sequenz aus graphitischem Alum-Schiefer identifiziert habe. Diese Schichtfolge korrespondiere mit dem stark leitfähigen Signal, das für Zielgebiet A charakteristisch sei. Das Resultat liefere somit eine erste Bestätigung des geophysikalischen Zielansatzes von District und untermauere den Nutzen von MobileMT zur Ortung vielversprechender Alum-Schiefer-Ziele außerhalb der bekannten Viken-Lagerstätte.
Firmenchef bewertet Durchbruch als Meilenstein
Garrett Ainsworth, CEO von District, äußerte sich wie folgt: „Wir sind außerordentlich zufrieden mit den Resultaten unserer ersten Bohrung auf Zielgebiet A, die eine 154,8 m mächtige Alum-Schiefer-Folge bereits ab einer geringen Teufe von 43,7 m durchörtert hat." Ainsworth bezeichnete dies als signifikanten ersten Erfolg des Explorationsprogramms und bestätigte die Wirksamkeit der MobileMT-Messung als Methode zur Identifikation flacher, mächtiger Alum-Schiefer-Sequenzen auf dem Viken-Areal.
Das ausgerufene Ziel des Unternehmens ist der Einsatz moderner geophysikalischer Verfahren, um weitere vielversprechende Areale auf dem umfangreichen Grundbesitz zu identifizieren. Zudem strebt District ein besseres Verständnis der Verteilung und des Potenzials von Alum-Schiefer außerhalb der bekannten Viken-Lagerstätte an. Die Ergebnisse aus Bohrloch VIK-26-001 stellen nach Einschätzung des Unternehmens einen gelungenen ersten Schritt bei der Evaluierung von Zielgebiet A und des gesamten Explorationspotenzials des Viken-Areals dar.
District setzt die Bohrungen in den Zielgebieten A und B fort. Dabei führt das Unternehmen geologische Bohrdaten mit geophysikalischen Interpretationen zusammen, um die Kenntnisse über Verteilung und Kontinuität der Alum-Schiefer zu vertiefen. Weitere Meldungen sollen im Verlauf des Bohrprogramms folgen. Geochemische Analysen sind notwendig, um Vorkommen, Qualität und Kontinuität mineralisierter Alum-Schiefer-Horizonte zu belegen, da rein visuelle Bohrkernaufnahmen und Radioaktivitätsmessungen nicht ausreichen, um eine Mineralisation nachzuweisen.
Projekthintergrund: Viken-Lagerstätte und Wirtschaftlichkeitsanalyse
Für Rohstoff-Anleger lohnt der Blick auf den Projektkontext. Das Viken-Areal umfasst 100 Prozent der Viken-Lagerstätte, die weltweit die größte unerschlossene Uran-Mineralressourcenschätzung beherbergt. Hinzu kommen substanzielle Mineralressourcenschätzungen für Vanadium, Kalisalz, Molybdän, Nickel, Kupfer, Zink und weitere bedeutende sowie kritische Rohstoffe. District agiert als uranpolymetallisches Explorationsunternehmen und wurde 2025 in die TSX Venture 50 aufgenommen, eine Liste der leistungsstärksten Emittenten an der TSX Venture Exchange.
Am 17. Juli 2026 legte das Unternehmen einen nach NI 43-101 erstellten technischen Bericht vor, der die Ergebnisse einer vorläufigen Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) für die Viken-Lagerstätte offenlegte. Diese wies einen nach Steuern bereinigten Kapitalwert (NPV8%) von 2,88 Milliarden US-Dollar, einen internen Zinsfuß (IRR) von 45,9 Prozent und eine Amortisationsdauer von 2,1 Jahren aus. Die Berechnung umfasste anfängliche Investitionskosten von 876 Millionen US-Dollar, um über die 13-jährige Minenlebensdauer einen durchschnittlichen jährlichen Free Cashflow nach Steuern von 531 Millionen US-Dollar zu erwirtschaften.
Alle wissenschaftlichen und technischen Angaben dieser Mitteilung wurden von Garrett Ainsworth, P. Geo., Präsident und CEO des Unternehmens, erstellt oder freigegeben. Ainsworth gilt als qualifizierte Person gemäß National Instrument 43-101. Das Unternehmen weist darauf hin, dass es sich bei allen genannten Abschnitten um Kernlängen handelt und die wahre Mächtigkeit noch zu ermitteln ist. Eine Mineralressourcenschätzung sei erforderlich, bevor die wahre Mächtigkeit bestimmt werden könne. Zur Messung der Radioaktivität an den Bohrkernen kam ein tragbarer Szintillationszähler vom Typ Exploranium GR-110 zum Einsatz, der die Werte in Zählungen pro Sekunde (CPS) erfasst.
