Blossom Gold nimmt RC-Bohrungen auf Kamma-Claims westlich von Rosebud auf
Blossom Gold hat RC-Bohrungen auf den Kamma-Claims westlich von Rosebud in Nevada gestartet; das 12.000-Fuß-Programm zielt auf geophysikalische Anomalien ab, erste Ergebnisse werden im vierten Quartal 2026 erwartet.

Blossom Gold Inc. (TSX: BGAU) hat die Reverse-Circulation-Bohrungen (RC) auf den Kamma-Claims aufgenommen. Diese Liegenschaften befinden sich westlich des Rosebud-Projekts im Pershing County im US-Bundesstaat Nevada. Der Bohrbeginn wurde am 31. August 2026 bekannt gegeben. Zuvor hatte die US-Behörde für Landmanagement (Bureau of Land Management, BLM) die erforderliche Genehmigung des Notice of Intent erteilt, was bereits am 3. Juni 2026 kommuniziert worden war.
Das erste RC-Programm mit einer Gesamttiefe von 12.000 Fuß (3.660 Meter) ist im Zwei-Jahres-Budget eingeplant und richtet sich an geophysikalischen sowie strukturellen Zielen aus. Im Fokus stehen aeromagnetische Anomalien, die als strukturelle Leitbahnen für mineralisierende hydrothermale Fluide gedeutet werden. Damit knüpft Blossom an vorangegangene geologische Kartierungen, Oberflächenprobenahmen und luftgestützte geophysikalische Messungen an. Die ersten Analyseergebnisse werden für das vierte Quartal 2026 erwartet und in die Bohrungen des Jahres 2027 auf Kamma einfließen.
„Wir setzen bei Rosebud mit den verfügbaren Mitteln auf breiter Front um, um unseren Plan zur Bestätigung, Erweiterung und Optimierung der Lagerstätte voranzutreiben“, sagte Rick Winters, Chief Executive Officer von Blossom Gold. „Die Erkundung von Kamma war stets Bestandteil dieses Vorhabens, und es ist ermutigend zu sehen, dass die Realität sich bestätigt und wir dem Zeitplan voraus sind.“ Winters unterstrich zudem den strategischen Stellenwert der Claims: Kamma biete die Gelegenheit und das Potenzial für Neuentdeckungen und zusätzliche Wertschöpfung – eine echte „Blue-Sky“-Perspektive.
Kamma-Claims: Chancen auf neue Funde nahe Hycroft
Die Kamma-Liegenschaften befinden sich zu 100 Prozent im Besitz von Blossom Gold und liegen in einer Grabenstruktur, die derjenigen des Rosebud-Claim-Blocks stark ähnelt. Sie beherbergen die bedeutendste historische Seifengoldförderung der Region, wurden aber bisher nur wenig mit modernen Methoden exploriert. Dies eröffnet beträchtliche Aufwärtspotenziale für eine Neuentdeckung außerhalb des Rosebud-Projekts. Zudem besteht Explorationspotenzial in der Tiefe südlich der hochgradigen untertägigen Silberentdeckung Vortex der benachbarten Hycroft-Mine.
„Mit der abgeschlossenen aeromagnetischen Vermessung und Oberflächenkartierung haben wir nun einen klaren strukturellen und stratigraphischen Rahmen, den wir durch Bohrungen überprüfen können“, erläuterte Dr. John DeDecker, Vice President Exploration bei Blossom Gold. Stratigraphische und strukturelle Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Mineralisation bei Rosebud entlang konjugierter Störungssysteme innerhalb mehrerer Einheiten der Kamma-Mountain-Vulkanite auftritt. Störungen mit ähnlichen Ausrichtungen kommen auch bei Hycroft vor und werden auf Basis aeromagnetischer Daten unter der sedimentären Bedeckung bei Kamma vermutet. Die Identifikation von Konglomeratgesteinen der Badger-Formation ordnet die Claims stratigraphisch zwischen Hycroft und Rosebud ein.
Rosebud-Projekt mit fundierter Ressourcenbasis
Blossom ist ein kanadisches Edelmetallexplorations- und -erschließungsunternehmen, das kürzlich den Handel an der TSX unter dem Kürzel BGAU aufgenommen hat. Das Rosebud-Projekt umfasst die ehemalige Rosebud-Mine, die zwischen 1997 und 2000 von der Rosebud Mining Company – einem Joint Venture zwischen Newmont und Hecla – betrieben wurde. Damals arbeitete die Mine mit einem Cut-off-Grade von rund 0,2 opt Au (6,8 gAu/t), während die Goldnotierungen zwischen 250 und 350 US-Dollar je Unze lagen. Das geförderte Material wurde per Lkw rund 120 Meilen zu einer bestehenden Newmont-Oxidmühle transportiert.
Das Rosebud-Projekt weist aktuell eine Inferred Mineral Resource von 70,755 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 0,62 gAu/t (0,018 opt Au) und 6,49 gAg/t (0,189 opt Ag) aus. Dies entspricht 1,28 Millionen Unzen Gold und 13,4 Millionen Unzen Silber. Die Schätzung erfolgte unter Zugrundelegung langfristiger Gold- und Silberpreise von 2.500 US-Dollar beziehungsweise 35 US-Dollar je Unze für eine Tagebaubegrenzung; die Lagerstätte ist in alle Richtungen offen. Die strategische Ausrichtung sieht die Bewertung der verbliebenen höhergradigen sowie der ausgedehnteren niedriggradigeren Mineralisierung als möglichen Tagebaubetrieb mit eigener Haufenlaugungsanlage und Rückgewinnung von Gold und Silber vor.
Aus Sicht von Rohstoff-Anlegern ist der Fall interessant, weil Blossom über die bekannte Ressource hinaus zusätzliches Explorationspotenzial im bergbaufreundlichen Nevada erschließt. Sollten die Bohrungen auf Kamma erfolgreich verlaufen, könnte das Unternehmen einen neuen Werttreiber unabhängig von Rosebud generieren. Die Bohrarbeiten sind Teil des 24-Monats-Budgets; Anschlussprogramme hängen vom Erfolg der aktuellen Maßnahmen ab.
Weitere Informationen enthält der technische Bericht „Mineral Resource Estimate for the Rosebud Property, Pershing County, NV, USA“ von Northern Lights Mining LLC mit Berichtsdatum 17. Dezember 2025 und Stichtag 1. November 2025. Die wissenschaftlichen und technischen Angaben wurden von Dino Titaro, P. Geo., einem Director von Blossom, als Qualified Person gemäß National Instrument 43-101 geprüft und freigegeben. Für Investoren steht Brandon Throop, VP Corporate Development & Investor Relations, als Ansprechpartner zur Verfügung. Wie bei sämtlichen Explorationsmeldungen gilt der Hinweis auf zukunftsgerichtete Aussagen und die damit verbundenen Risiken.
