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Westgold peilt 500.000 Unzen Goldförderung bis 2029 an

Der australische Goldproduzent Westgold hat seine mittelfristigen Förderziele aktualisiert und strebt bis 2029 eine Produktion von bis zu 510.000 Unzen an. Treiber sind die höhere Erzverfügbarkeit in Murchison sowie der Ausbau der Verarbeitungszentren in

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Westgold peilt 500.000 Unzen Goldförderung bis 2029 an

Der an der ASX und TSX gelistete australische Goldproduzent Westgold hat seine mittelfristigen Förderprognosen überarbeitet und verfolgt ambitionierte Expansionspläne. Der Konzern beabsichtigt, die gesamtbetriebliche Produktion im Fiskaljahr 2029 auf 460.000 bis 510.000 Unzen zu erhöhen. Für das Geschäftsjahr 2027 werden zunächst 385.000 bis 425.000 Unzen in Aussicht gestellt.

Grund für den Produktionszuwachs ist eine verbesserte Erzverfügbarkeit am Standort Murchison sowie der weitere Ausbau der Verarbeitungsanlagen in Cue und Meekatharra. Diese Maßnahmen sollen nicht nur gesteigerte Abbaumengen ermöglichen, sondern auch die Mühlenkapazitäten besser auslasten und die Betriebskosten reduzieren.

Kostensenkung als strategischer Schwerpunkt

Die sogenannten all-in sustaining costs (AISC) sollen bis zum Fiskaljahr 2029 auf einen Korridor von 2.640 bis 3.000 australischen Dollar je Unze fallen. Sämtliche Betriebsstätten von Westgold befinden sich in Australien, was dem Unternehmen politische Stabilität und den Zugang zu etablierter Mineninfrastruktur sichert.

Bemerkenswert ist, dass die Dreijahresprognose laut Unternehmensführung einen realisierbaren Basisfall darstellt. Nennenswerte Aufwärtspotenziale aus Optionen, die noch nicht in die Planung eingeflossen sind, bleiben erhalten. Die bedeutendste organische Wachstumschance im Portfolio von Westgold ist die Fletcher-Zone im Beta-Hunt-Bergwerk.

Fletcher-Zone als Motor für Expansion

Nach der Erschließung der Fletcher-Zone und ihrer Anbindung an ein größeres Verarbeitungszentrum in den Southern Goldfields könnte sie die Fördermenge des Konzerns um jährlich 140.000 Unzen steigern. Dadurch ließe sich die gesamtbetriebliche Produktion auf über 600.000 Unzen pro Jahr erhöhen – ein Wert, der die derzeitigen Prognosen deutlich überflügelt.

Westgold beabsichtigt, in den kommenden drei Jahren Wachstumsinvestitionen von 450 bis 480 Millionen australischen Dollar zu tätigen. Hinzu kommen gezielte Ausgaben für Explorations- und Ressourcenabgrenzungsbohrungen in Höhe von 50 bis 75 Millionen Dollar in den Betriebsbereichen Murchison und Southern Goldfields.

Investitionsstrategie und Perspektive

Der Managing Director und CEO von Westgold, Wayne Bramwell, erläuterte die Unternehmensstrategie: „Das vollständig finanzierte Kapitalinvestitionsprogramm des Unternehmens spiegelt eine bewusste Entscheidung wider, die Investitionen in Murchison priorisieren zu wollen und die starke Bilanzlage, das steigende Vertrauen in die Reserven sowie die wachsenden Bergbauinventare von Westgold zu nutzen, um vor der eigentlichen Produktion zu investieren.“

Das Geschäftsjahr 2027 stelle im Rahmen der Dreijahresplanung einen Höhepunkt der Investitionstätigkeit dar, so Bramwell weiter. Ein gesteigertes Volumen an nicht-sustaining capital fließe in die beschleunigte Untertageentwicklung, strategische Erzvorräte und die Brownfield-Erweiterungen der Aufbereitungsanlagen in Cue und Meekatharra.

„Skalierung ist nicht unser primärer Treiber. Mit der Fertigstellung dieser Projekte wird das jährliche Volumen an nicht-sustaining capital voraussichtlich im Geschäftsjahr 2028 und 2029 zurückgehen, während die Vorteile dieser Investitionen durch höhere Produktion, verbesserte Mühlenauslastungsraten, niedrigere Stückkosten und ein stärkeres freies Cashflow des Konzerns realisiert werden“, erklärte Bramwell.

Für Rohstoffanleger ist Westgold als reiner Australien-Produzent mit transparentem Wachstumspfad von Bedeutung. Das Unternehmen weist durch seine geografische Konzentration auf Australien ein überschaubares Länderrisiko auf und partizipiert an einem verlässlichen Bergbaurechtssystem. Die Verbindung aus organischer Expansion über die Fletcher-Zone und den avisierten Kosteneinsparungen könnte das Unternehmen bei anziehenden Goldpreisen besonders interessant machen.

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