Pirate Gold: 30,6 g/t Gold und neue Parallelstruktur Caribou in Neufundland entdeckt
Pirate Gold hat neue Bohrergebnisse von Moosehead gemeldet, die mit 30,6 g/t Gold über 1,35 Meter im Eastern Trend glänzen und mit der Caribou Fault eine weitere goldführende Parallelstruktur identifizieren.

Pirate Gold Corp. (TSXV: YARR, OTCQB: YARRF) hat frische Bohrdaten vom Standort Moosehead im Treasure Island Project in Zentralneufundland veröffentlicht. Die Resultate untermauern das hochgradige Goldpotenzial des Systems und bringen gleichzeitig eine neue Entdeckung zutage: die Caribou Fault Zone.
Das Treasure Island Project erstreckt sich über mehr als 90 Kilometer entlang der Valentine Lake Fault Zone im jüngsten Goldrevier Kanadas. Moosehead liegt im nördlichen Bereich des Projekts und gilt als hochgradiges orogenes Störungssystem.
Spitzenwerte aus Eastern und Western Trend
Im Eastern Trend erzielte die Bohrung PGC-26-112 in lediglich rund 20 Metern vertikaler Tiefe beachtliche 30,6 g/t Gold auf 1,35 Metern, darin enthalten 89,7 g/t Gold auf 0,40 Metern. Diese Bohrung wurde am südlichen Ende des Eastern Trend angesetzt.
Im Western Trend lieferte die Bohrung PGC-26-087 auf 45 Metern Tiefe einen Gehalt von 4,25 g/t Gold auf 6,65 Metern, darin eingeschlossen 40,8 g/t Gold auf 0,50 Metern. Diese Bohrung untersuchte den vermuteten Kreuzungspunkt zwischen dem nord-süd-verlaufenden Western Trend und dem ost-west-gerichteten Rib Vein. Flachbohrungen im Western Trend haben hohe Goldgehalte über 500 Meter Streichlänge und bis in 140 Meter Tiefe nachgewiesen.
Caribou Fault: Neue Parallelstruktur identifiziert
Die Caribou Fault liegt etwa 150 Meter westlich und parallel zur Western Trend Fault Zone. Neunzehn Flachbohrungen prüften die Struktur auf einer Streichlänge von 400 Metern; acht dieser Bohrungen meldeten signifikante Goldvorkommen.
Die Bohrung PGC-26-100 ergab 2,88 g/t Gold auf 2,45 Metern, darin enthalten 4,63 g/t Gold auf 0,90 Metern. Die nördlichste Bohrung PGC-26-103 brachte es auf 1,04 g/t Gold auf 4,35 Metern. Die Mineralisation entlang der Caribou Fault zeigt Parallelen zu den Eastern und Western Trend Faults – insbesondere Gang-Netzwerke mit massiven, stylolithischen und brekziösen Texturen.
„Die Moosehead-Zone umfasst ein breites Netzwerk aus Störungen und Gängen, die bisher über eine Streichlänge von mehr als 1.500 Metern und in Tiefen von über 200 Metern im Fall der Eastern Trend Fault verfolgt werden konnten“, erklärte Greg Matheson, VP Exploration. „Die Entdeckung der Caribou Fault kam nicht überraschend, da wir stets mit weiteren parallelen Strukturen in dieser Zone gerechnet haben.“
Rib Vein verbindet Eastern und Western Trend
Der Rib Vein ist eine jüngere Entdeckung, welche die Eastern- und Western-Trend-Zonen am Moosehead miteinander verknüpft. Die Struktur erstreckt sich nun über mehr als 200 Meter in der Streichlänge und reicht bis in Tiefen von 90 Metern. Aktuelle Werte beinhalten 1,29 g/t Gold auf 4,25 Metern in Bohrung PGC-26-082 sowie 6,15 g/t Gold auf 0,55 Metern in PGC-26-080.
Der Rib Vein bleibt entlang des Streichens jenseits des Schnittpunkts mit den Eastern und Western Trend Faults ungetestet und ist in der Tiefe weiterhin offen.
Management zuversichtlich gestimmt
„Moosehead liefert beständig hochgradiges Gold. Wir melden 30,6 g/t Gold auf 1,35 Metern und 4,25 g/t Gold auf 6,65 Metern aus etablierten Trends, während wir gleichzeitig mit Caribou eine weitere goldhaltige Struktur lokalisieren“, sagte Denis Laviolette, Executive Chairman und CEO. „Diese Daten schärfen unser Verständnis des Systems und untermauern die technische Basis von Moosehead nachhaltig.“
Moosehead im Gesamtkontext
Moosehead ist ein hochgradiges orogenes Störungssystem, das als sekundäres Störungsnetzwerk zur regionalen Valentine Lake Fault angesehen wird. Die Hauptgoldmineralisation befindet sich in zwei parallelen Störungszonen der Eastern und Western Trends. Eine dritte parallele Zone, die 552 Zone, liegt 200 Meter östlich und hat ebenfalls mehrere hochgradige Resultate hervorgebracht.
Das Unternehmen hat zudem ICP Securities Inc. mit automatisierten Market-Making-Diensten beauftragt. ICP erhält dafür eine monatliche Vergütung von 7.500 CAD, zunächst befristet auf vier Monate.
Episode 17 der Reihe „Pirate Gold Treasure Hunters“ ist nun auf YouTube abrufbar und führt die Zuschauer aus der Vogelperspektive über Moosehead durch das hochgradige Goldgang-Netzwerk.
