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Lexington Gold verkauft US-Projekte an GoldOz für Aktien und Barzahlung

Das AIM-notierte Unternehmen erhält 25,5 Millionen GoldOz-Aktien sowie bis zu A$350.000 in bar und behält eine 1%-Royalty.

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Lexington Gold verkauft US-Projekte an GoldOz für Aktien und Barzahlung

Die am AIM notierte Lexington Gold hat eine verbindliche Vereinbarung über den Verkauf ihrer hundertprozentigen Tochtergesellschaft Global Asset Resources (GAR) an GoldOz abgeschlossen. GoldOz war zuvor an der australischen Börse ASX notiert und plant über diese Transaktion ein Relisting. Über GAR hält Lexington eine Beteiligung von 51 Prozent an drei Goldprojekten in den US-Bundesstaaten North und South Carolina.

Die Projektanteile sollen den Grundstein für die geplante Wiederaufnahme der Börsennotierung von GoldOz an der ASX bilden. Gleichzeitig bietet die Transaktion den Aktionären von Lexington die Möglichkeit, den Wert des US-Portfolios zu realisieren und dabei weiterhin maßgeblich an künftigen Wertsteigerungen teilzuhaben. GoldOz plant zudem eine Kapitalaufnahme zur Weiterentwicklung der US-Vermögenswerte.

Gegenleistung: Aktien, Barzahlung und Royalty

Als Gegenleistung für den Kauf wird GoldOz insgesamt 25,5 Millionen neue Aktien an Lexington ausgeben. Dies entspricht rund 36,7 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals von GoldOz zum Zeitpunkt des Relistings, basierend auf der in der Vereinbarung dargelegten illustrativen Kapitalstruktur. Darüber hinaus erhält Lexington Barzahlungen in Höhe von A$25.000 im Voraus sowie A$325.000 bei Abschluss der Transaktion.

Zusätzlich behält Lexington eine sogenannte Net Smelter Royalty (NSR) von 1 Prozent an den US-Projekten. Bei einer NSR handelt es sich um eine Lizenzgebühr, die auf den Bruttoerlös aus dem Verkauf von gefördertem Erz erhoben wird – ein gängiges Instrument im Bergbausektor, um langfristig an der Wertschöpfung eines Projekts beteiligt zu bleiben.

Lexington könnte darüber hinaus weitere 12,5 Millionen GoldOz-Aktien erhalten, sofern definierte JORC-Ressourcen-Meilensteine erreicht werden. Falls diese Meilensteine erfüllt und die aufgeschobenen Gegenleistungsaktien ausgegeben werden, würde Lexington insgesamt 38 Millionen GoldOz-Aktien halten. Dies entspräche rund 46,3 Prozent des durch die Ausgabe der aufgeschobenen Aktien erweiterten Grundkapitals von GoldOz – unter der Annahme keiner weiteren Verwässerung.

Strategischer Fokus auf Südafrika

Die Transaktion ermöglicht es Lexington, Managementkapazitäten und Kapital künftig auf sein südafrikanisches Portfolio zu konzentrieren. Dazu gehört insbesondere das Jelani-Joint-Venture-Projekt, das über eine JORC-konforme Mineralressource von rund 6,02 Millionen Unzen Gold verfügt. Der JORC-Standard (Joint Ore Reserves Committee) ist ein international anerkanntes Regelwerk zur Klassifizierung von Mineralressourcen und Erzreserven, das vor allem im australischen und südafrikanischen Bergbau Anwendung findet.

Edward Nealon, nicht geschäftsführender Vorsitzender von Lexington, kommentierte die Transaktion: „Der Vorstand hat den optimalen Ansatz zur Wertrealisierung aus dem diversifizierten Portfolio von Lexington sorgfältig geprüft, und wir sind davon überzeugt, dass diese geplante Transaktion einen überzeugenden Weg für unsere amerikanischen Projektbeteiligungen darstellt." Er betonte zudem, dass die Struktur der Transaktion es Lexington ermögliche, Werte für seine Aktionäre freizusetzen und gleichzeitig eine Plattform für die weitere Exploration dieser Vermögenswerte zu schaffen.

Lexington-CEO Dr. Bernard Olivier hob hervor, dass die US-Projekte eine bestehende JORC-konforme abgeleitete Ressourcenschätzung (Inferred MRE) bei Jones Keystone Loflin von rund 323.500 Unzen enthaltenem Gold umfassen. Weiteres Explorationspotenzial bestehe bei den Projekten Jennings Pioneer und Carolina Belle. „Diese geplante Transaktion wurde so strukturiert, dass Lexington eine bedeutende Beteiligung an dem potenziellen künftigen Aufwärtspotenzial seiner wichtigsten US-Projektanteile behält und gleichzeitig zur Schaffung einer speziellen ASX-Plattform beiträgt, über die diese Vermögenswerte vorangetrieben werden können", sagte Olivier.

Olivier wies zudem darauf hin, dass Lexington nach einer Kapitalaufnahme im Januar 2026 in Höhe von brutto rund 1,19 Millionen Britischen Pfund für seine derzeit geplanten Explorationsaktivitäten weiterhin finanziert ist. Dies schließt Arbeiten in Kroonstad in Südafrika ein. Das Unternehmen ist damit in der Lage, seine strategische Neuausrichtung auf das südafrikanische Portfolio ohne unmittelbaren Kapitalbedarf voranzutreiben.

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