ANZEIGE

Goldpreis-Korrektur: Experten sehen bullischen Ausblick weiter intakt

Trotz des jüngsten Rücksetzers beim Goldpreis bleiben die strukturellen Treiber des Bullenmarktes laut Experten ungebrochen stark.

• 4 Min
Goldpreis-Korrektur: Experten sehen bullischen Ausblick weiter intakt

Die Korrektur beim Goldpreis hat den Markt zwar kurzfristig erschüttert, doch führende Edelmetallexperten sehen darin kein Warnsignal. Auf dem Rick Rule Symposium betonten mehrere Panelteilnehmer, dass die aktuellen Rückgänge ein normales Merkmal eines gesunden Bullenmarktes seien – und keine Trendwende. Die fundamentalen Treiber wie Zentralbanknachfrage, steigende Staatsverschuldung und ein struktureller Wandel in der Wahrnehmung von Gold bleiben nach Einschätzung der Experten fest intakt.

Brien Lundin, Herausgeber des renommierten Gold Newsletter, ordnete die aktuelle Rallye historisch ein: Er bezeichnete sie als erst den vierten Gold-Bullenmarkt, seit das Edelmetall im Jahr 1971 seine Funktion als Währungsstandard verlor. Besonders auffällig sei, dass der aktuelle Zyklus anfangs fast ausschließlich von Zentralbankkäufen getrieben wurde – und nicht von westlichen Privatanlegern. „In den ersten etwa 18 Monaten saßen die Zentralbanken am Steuer", erklärte Lundin. In dieser Phase stiegen Bergbauaktien und Silber kaum, da Zentralbanken diese Vermögenswerte traditionell nicht erwerben.

Der Wendepunkt kam laut Lundin mit der Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell in Jackson Hole im vergangenen Jahr, in der er eine geldpolitische Lockerung signalisierte. Seitdem strömt auch spekulatives Kapital westlicher Anleger in den Markt – was die für Bullenmärkte typischen schärferen Rallyes und Korrekturen ausgelöst hat. Den jüngsten Rückgang bezeichnete Lundin als die erste bedeutende Korrektur des aktuellen Zyklus. „Diese Art von Korrekturen ist typisch", sagte er. „Wir werden furiose Rallyes erleben. Wir werden wirklich nervenaufreibende Korrekturen wie diese haben, um Ihre Überzeugungen auf die Probe zu stellen."

Ein langfristiger Wertspeicher im Fokus

Peter Grosskopf, Vorsitzender von SCP Resource Finance, mahnte Anleger, sich nicht zu sehr auf kurzfristige Preisbewegungen zu konzentrieren. Er zitierte Konferenzsprecher Grant Williams mit den Worten: „Die Währung sagt Ihnen nicht den Wert von Gold. Gold sagt Ihnen den Wert der Währung." Stattdessen sollten Anleger das Verhältnis von Gold zur expandierenden weltweiten Staatsverschuldung betrachten – ein Faktor, der langfristig deutlich höhere Preise stütze.

Joseph Cavatoni, Chefmarktstratege für Nordamerika beim World Gold Council, verwies auf einen breiteren strukturellen Wandel: Marktteilnehmer betrachten Gold zunehmend als strategischen Reservewert und nicht mehr nur als kurzfristiges Handelsinstrument. Während die Terminmärkte weiterhin stark auf kurzfristige Preisbewegungen fokussiert seien, gewinne der außerbörsliche Markt (OTC) sowie die wachsende Nachfrage aus Asien an Bedeutung. „Man muss in größeren Dimensionen denken. Man muss global denken", betonte Cavatoni.

Geopolitische Risiken als Nachfragetreiber

Zur starken Goldrallye zu Beginn des Jahres erklärte Cavatoni, dass der anfängliche Anstieg erhöhte geopolitische Unsicherheiten widerspiegelte – darunter Spekulationen über Zölle, die Geldpolitik der Federal Reserve sowie eskalierende Spannungen im Nahen Osten. Das Narrativ von Gold als sicherem Hafen habe spekulative Käufe angezogen, die sich letztlich als nicht nachhaltig erwiesen. „Im Vorfeld eines Krieges wird man einen steigenden Goldpreis sehen", erklärte Cavatoni. Sobald die Märkte begannen, die wirtschaftlichen Folgen einzupreisen – insbesondere den Inflationsdruck durch höhere Ölpreise –, korrigierte Gold entsprechend.

Trotz dieser Volatilität kehrten die Diskussionsteilnehmer immer wieder zu einem zentralen Thema zurück: Die Nachfrage der Zentralbanken bleibt die dominierende Kraft hinter dem langfristigen Goldausblick. Cavatoni verwies auf eine aktuelle Umfrage des World Gold Council unter 77 Zentralbanken, bei der die meisten Befragten angaben, ihre Goldreserven weiter aufstocken zu wollen. Gold sei der einzige Reservewert, der Liquidität ohne Gegenpartei-Kreditrisiko biete und gleichzeitig Diversifizierung in einem unsicheren geopolitischen Umfeld ermögliche.

Lundin stimmte dem zu und nannte die Käufe des offiziellen Sektors als einen von zwei großen strukturellen Trends. Viele Zentralbanken suchten Schutz vor der sogenannten „Waffenfähigkeit" (weaponization) des US-Dollars und reagierten gleichzeitig auf die wachsende Staatsverschuldung. „Die Schulden-Defizite sind der Haupttreiber hinter allem", sagte Lundin. Grosskopf ergänzte: „Die eine Sache, die universell auf Regierungen zutrifft, ist, dass ihnen irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht, das sie ausgeben können."

Bergbauaktien als unterschätzte Chance

Während physisches Gold in den vergangenen zwei Jahren eine deutliche Outperformance erzielte, spiegeln Bergbauaktien die höheren Goldpreise noch nicht vollständig wider. Mehrere Diskussionsteilnehmer bezeichneten diese Diskrepanz als attraktive Investitionsgelegenheit. Lundin beschrieb den Bergbausektor als „höchst ineffizient", da viele Unternehmen kaum von Analysten beachtet werden – was sorgfältigen Anlegern ermögliche, unterbewertete Projekte zu entdecken, bevor der breite Markt deren Wert erkennt. Er bezeichnete das aktuelle Umfeld als „zielreiches Umfeld" für qualitativ hochwertige Explorations- und Erschließungsunternehmen.

Grosskopf beschrieb den jüngsten Rücksetzer als „gesund und sehr konstruktiv" und wies darauf hin, dass einige Qualitätsunternehmen im Entwicklungsstadium derzeit zu etwa der Hälfte der Bewertungen gehandelt werden, die sie noch vor wenigen Monaten aufwiesen. Erfolgreiche Investitionen erforderten jedoch sowohl erstklassige Vermögenswerte als auch erfahrene Managementteams – eine schlechte Umsetzung könne selbst die stärksten Projekte untergraben, warnte er. Grosskopf erklärte zudem, dass er Gold zunehmend als seine persönliche „Haushaltswährung" betrachte, anstatt Wohlstand in US- oder kanadischen Dollar zu messen – ein Ansatz, den künftig auch mehr Privathaushalte verfolgen könnten.

GoldpreisGold BullenmarktZentralbanken GoldGoldpreis KorrekturBergbauaktienWorld Gold CouncilGold Staatsverschuldung

Meistgelesene News

  1. Transition Metals vergrößert Haultain-Goldstruktur und markiert frische Bohraussichten in Ontario
  2. Moskau greift ukrainische Energieinfrastruktur an – elf Tote bei Raketenbeschuss
  3. Gasnotierungen legen zu: Kälteprognosen stützen die europäischen Energiebörsen
  4. Wolfram-Boom: Preisexplosion und Milliardenprognosen für den kritischen Rohstoff
  5. Edelmetallsektor unter Spannung: LBMA-Verfahren und Silber-Marktrisiken

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Disclaimer

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation: Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London, SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung: Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze. Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen: Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter. In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten: Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten: Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde: Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.