ANZEIGE

Gold als sicherer Hafen: Warum die positiven Aussichten bleiben

Trotz kurzfristiger Marktvolatilität sprechen geopolitische Risiken, Inflation und Zentralbankpolitik weiterhin für Gold.

•• 3 Min
Gold als sicherer Hafen: Warum die positiven Aussichten bleiben

In den letzten Jahren wurde der Goldpreis durch eine Kombination aus exzessiven Staatsausgaben, gestiegenen geopolitischen Risiken und einem schwindenden Vertrauen in den US-Dollar angetrieben. Während die breiteren Aktienmärkte zuletzt nachgaben, hielt sich Gold stabil – ein Muster, das sich in Krisenzeiten seit Jahrhunderten wiederholt. An den fundamentalen Treibern hat sich dabei nichts geändert, das geopolitische Risiko ist sogar weiter gestiegen.

Im Gegensatz zu anderen Rohstoffen wie Öl, Kupfer oder Agrarrohstoffen nimmt Gold eine Sonderrolle in der Weltwirtschaft ein. Es wird nicht primär industriell genutzt, sondern wegen seiner Stabilität und seiner Fähigkeit geschätzt, den Wert über lange Zeiträume zu erhalten. Genau deshalb gewinnt Gold in Phasen von Unsicherheit und Turbulenzen häufig an Wert.

Nachfrage nach sicheren Häfen treibt den Goldpreis

Wenn Anleger befürchten, dass Aktienmärkte fallen oder sich die Wirtschaft abschwächt, schichten sie ihr Kapital in als sicher geltende Vermögenswerte um. Gold zählt dabei zu den vertrauenswürdigsten Optionen – sein Wert hat sich über Jahrtausende bewährt. Im Gegensatz zu Aktien hängt Gold nicht von Unternehmensgewinnen ab, und anders als Währungen kann es von Regierungen nicht einfach gedruckt werden. Sein Angebot ist begrenzt, sein Wert weltweit anerkannt.

Bei bedeutenden geopolitischen Ereignissen – militärischen Konflikten oder zunehmenden internationalen Spannungen – reagieren Anleger oft schnell. Große Finanzinstitute, Hedgefonds und Privatanleger kaufen Gold in Form von physischen Barren, börsengehandelten Fonds (ETFs) oder Terminkontrakten. Dieser plötzliche Nachfrageschub kann den Goldpreis innerhalb kurzer Zeit deutlich nach oben treiben.

Ein besonders relevanter struktureller Trend der vergangenen Jahre ist die Ausweitung der Goldreserven durch Zentralbanken weltweit. Viele Länder, insbesondere potenzielle Gegner der Vereinigten Staaten, haben ihr Engagement im US-Dollar reduziert und ihre Goldbestände erhöht. Hintergrund ist die Sorge, dasselbe Schicksal zu erleiden wie Russland, dessen auf US-Dollar lautende Reserven nach der Invasion in der Ukraine zu einem großen Teil beschlagnahmt wurden. Diese stetigen Großkäufe sorgen für ein kontinuierliches Aufwärtsmomentum beim Goldpreis.

Inflation und Zinspolitik als weitere Kurstreiber

Viele globale Konflikte und wirtschaftliche Schocks stören Lieferketten, die Energieerzeugung und den internationalen Handel. Steigende Ölpreise infolge geopolitischer Spannungen erhöhen Transport- und Herstellungskosten und können zu höherer Inflation führen. Gold gilt seit langem als bewährte Absicherung gegen Inflation, da es dazu neigt, seine Kaufkraft zu erhalten, wenn Währungen schwächer werden.

Auch die Zinspolitik der Zentralbanken beeinflusst den Goldpreis maßgeblich. Gold wirft keine laufenden Erträge ab wie Anleihen oder dividendenzahlende Aktien. In Phasen wirtschaftlichen Abschwungs senken Zentralbanken jedoch häufig die Zinsen, um das Wachstum anzukurbeln. Wenn die Zinsen sinken, werden die Opportunitätskosten für das Halten von Gold geringer – und die Nachfrage steigt entsprechend. Jüngste Wirtschaftsdaten deuten auf eine schwächelnde Konjunktur hin, was dieses Szenario begünstigt.

Nicht zuletzt spielt die Psychologie der Anleger eine wichtige Rolle. Wenn sich Schlagzeilen auf globale Konflikte, wirtschaftliche Risiken oder politische Instabilität konzentrieren, antizipieren Anleger oft weitere Goldpreissteigerungen – was zu zusätzlichen Käufen führt. Händler an Termin- und Optionsmärkten können diese Bewegungen durch spekulative Positionen noch verstärken und zu schnellen Rallys beitragen.

Kurzfristige Volatilität ändert nichts am langfristigen Bild

Es ist wichtig zu verstehen, dass Gold selbst in Krisenzeiten nicht immer geradlinig steigt. Wenn Anleger Liquidität benötigen, steht alles zum Verkauf – auch Gold. Doch die Geschichte zeigt: Gold ist häufig die erste Anlageklasse, die nach einer Krise wieder anzieht. Sowohl 2008 als auch 2020 war dieses Muster klar zu beobachten.

Von den Inflationsschocks der 1970er Jahre bis zur Finanzkrise 2008 hat Gold den Anlegern immer wieder als finanzielles Sicherheitsnetz gedient. In der heutigen schnelllebigen Weltwirtschaft, in der sich Unsicherheit rasch über Märkte und Grenzen hinweg ausbreiten kann, bleibt Gold ein Vermögenswert, der Stabilität und Vertrauen verkörpert – Eigenschaften, die auch in modernen Finanzsystemen ihren Wert behalten.

Dieser Artikel basiert auf einem Gastbeitrag von Derek Macpherson, CEO von West Point Gold und erfahrener Bergbau-Manager mit über 15 Jahren Erfahrung in der Unternehmensführung und an den Kapitalmärkten für Bergbau.

GoldpreisSicherer HafenGold InflationGeopolitik GoldZentralbank GoldreservenGold EtfGold Zinsen

Meistgelesene News

  1. Transition Metals vergrößert Haultain-Goldstruktur und markiert frische Bohraussichten in Ontario
  2. Moskau greift ukrainische Energieinfrastruktur an – elf Tote bei Raketenbeschuss
  3. Gasnotierungen legen zu: Kälteprognosen stützen die europäischen Energiebörsen
  4. Wolfram-Boom: Preisexplosion und Milliardenprognosen für den kritischen Rohstoff
  5. Edelmetallsektor unter Spannung: LBMA-Verfahren und Silber-Marktrisiken

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Disclaimer

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation: Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London, SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung: Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze. Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen: Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter. In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten: Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten: Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde: Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.