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Erste europäische Lithium-Raffinerie in Emden geplant

Emden wird möglicher Standort für eine bedeutende Lithium-Raffinerie zur Versorgung der E-Mobilität

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Erste europäische Lithium-Raffinerie in Emden geplant

Europas erste Lithium-Raffinerie könnte in Emden entstehen, um den steigenden Bedarf an Lithium für Elektroautos zu decken. Das Chemie-Unternehmen Livista Energy hat eine Absichtserklärung mit dem landeseigenen Hafenbetreiber und Flächeninhaber Niedersachsen Ports (NPorts) unterzeichnet.

Die geplante Raffinerie soll genug Lithium in Batteriequalität liefern, um jährlich 850.000 Elektrofahrzeuge zu produzieren. Die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien und der drittgrößte deutsche Nordseehafen machen Emden zum attraktiven Standort. Die Raffinerie soll im Jahr 2026 in Betrieb gehen und jährlich bis zu 40.000 Tonnen Lithiumprodukte herstellen. Die Investitionssumme wurde nicht bekannt gegeben, soll aber laut der "Emder Zeitung" über eine halbe Milliarde Euro betragen.

Das Land Niedersachsen signalisierte Unterstützung für das Projekt und betonte die Zusammenarbeit mit der niedersächsischen, deutschen und europäischen Industrie im Bereich Lithiumionenbatterien. Eine Zustimmung des NPorts-Aufsichtsrats steht jedoch noch aus. Die mögliche Ansiedlung könnte etwa 200 Arbeitsplätze schaffen und eine große Chance für die Industrie in der Region darstellen.

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