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DRDGOLD plant 10-Milliarden-Rand-Expansion mit gigantischem Rückstandsdamm

Der 800-Hektar-Rückstandsdamm ist das Herzstück von DRDGOLDs „Vision 2028" mit fünf Großprojekten in Südafrika.

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DRDGOLD plant 10-Milliarden-Rand-Expansion mit gigantischem Rückstandsdamm

DRDGOLD treibt seine ambitionierte Expansionsstrategie „Vision 2028" voran. Das Herzstück des 10 Milliarden Rand schweren Fünf-Projekte-Plans ist die gigantische Regionale Rückstandslagerstätte (Regional Tailings Storage Facility – RTSF) im Oberflächen-Wiederaufbereitungsbetrieb Far West Gold Recoveries nahe Carletonville in der südafrikanischen Provinz Gauteng. Das Projekt befindet sich derzeit zu 67 Prozent im Bau und soll das langfristige Produktionsprofil des Unternehmens über viele Jahrzehnte sichern.

Die vollständig ausgekleidete RTSF erstreckt sich über eine Fläche von 800 Hektar und wird nach ihrer Fertigstellung bis zu 800 Millionen Tonnen Rückstände aufnehmen können. Rückstände sind dabei das bei der Goldgewinnung anfallende Restmaterial, das in speziell gesicherten Lagerstätten deponiert wird. Die Inbetriebnahme erfolgt schrittweise über festgelegte regulatorische, bauliche und saisonale Meilensteine.

Produktionsziele und Kapazitäten

Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2028 strebt DRDGOLD eine stabile Produktion von 1,2 Millionen Tonnen pro Monat an. Darüber hinaus besteht die Option, diese Kapazität auf 2,4 Millionen Tonnen pro Monat zu verdoppeln. Damit würde Far West Gold Recoveries zu einem der bedeutendsten Oberflächen-Wiederaufbereitungsbetriebe Südafrikas aufsteigen.

Neben der RTSF hob DRDGOLD-COO Jaco Schoeman in einer 27-seitigen Präsentation eine kurzfristige Produktionschance hervor. Bei der Anlage Driefontein Two (DP2), ebenfalls Teil der Vision 2028, soll die Aufbereitungskapazität vorübergehend von 500.000 Tonnen auf 600.000 Tonnen pro Monat gesteigert werden. Dies entspräche einer zusätzlichen Goldgewinnung von 120 Kilogramm.

Chancen und Risiken bei Driefontein Two

Laut Schoeman besteht dieses Kapazitätsfenster für einen Zeitraum von sechs Monaten – und zwar bis zur erwarteten Inbetriebnahme des Libanon-Rückstandsdamms. Sobald dieser in Betrieb geht, soll die Aufbereitungskapazität bei DP2 von 600.000 Tonnen auf 1,2 Millionen Tonnen pro Anlage erhöht werden. Die Realisierung dieser Chance hängt jedoch von mehreren Faktoren ab.

Konkret nannte Schoeman folgende Voraussetzungen:

  • Behördliche Genehmigung durch die zuständigen Regulierungsbehörden
  • Termingerechte Inbetriebnahme der Libanon-Anlage
  • Fristgerechte Fertigstellung der Bauarbeiten
  • Wetterbedingte Einflüsse, insbesondere zusätzliche Regenfälle, die ein Risiko darstellen

Die Vision 2028 von DRDGOLD unterstreicht den wachsenden Trend zur Wiederaufbereitung von Bergbaurückständen in Südafrika. Dabei werden alte Abraumhalden und Rückstandsdeponien mit modernen Verfahren erneut auf verwertbare Edelmetalle verarbeitet – ein Ansatz, der sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch zunehmend an Bedeutung gewinnt. DRDGOLD gilt in diesem Segment als einer der führenden Betreiber weltweit.

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