Akobo Minerals erzielt Bestwerte in äthiopischer Goldmine Segele
Akobo Minerals meldet für das zweite Quartal Rekordwerte bei Goldförderung und EBITDA in der Mine Segele. Der hohe Goldgehalt von 38,5 g/t, der konsequente Schuldenabbau sowie die Vorbereitung auf LBMA-Zertifizierung und offiziellen Produktionsstart unter

Der skandinavische Goldproduzent Akobo Minerals verbuchte im abgelaufenen Quartal das erfolgreichste Ergebnis seit dem Anfahren der Produktion in seiner Mine Segele in Äthiopien. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden sowohl bei der Goldausbeute als auch beim operativen Ergebnis (EBITDA) neue Höchstmarken erreicht. Parallel dazu konnten erhebliche Verbindlichkeiten zurückgeführt werden, während zugleich in die zukünftige Expansion investiert wurde.
Im Dreimonatszeitraum bis zum 30. Juni belief sich die Goldproduktion auf rund 37 Kilogramm – ein neuer unternehmensinterner Quartalsrekord. Der durchschnittlich ermittelte Goldgehalt lag bei 38,5 Gramm je Tonne, was das Management zu den weltweit höchsten Werten für aktive Untertagebergwerke zählt. Seit Produktionsbeginn wurden insgesamt etwa 134 Kilogramm Doré-Gold gefördert. Nach temporären Betriebsunterbrechungen zu Quartalsbeginn lief die Produktion im Juni wieder an.
Gemäß vorläufiger Unternehmensangaben erwirtschaftete Akobo im Berichtszeitraum Erlöse von rund 57,3 Millionen Schwedischen Kronen (umgerechnet 6,1 Millionen US-Dollar). Das EBITDA belief sich auf etwa 40,7 Millionen Kronen (4,3 Millionen Dollar). Die solide Cashflow-Entwicklung erlaubte sowohl den weiteren Ausbau der Mine als auch substanzielle Tilgungszahlungen an Monetary Metals im Rahmen einer Goldkreditvereinbarung. Zugleich blieb die Liquiditätsausstattung stabil.
Verbindlichkeiten reduziert und starker Partner
Monetary Metals hatte dem Unternehmen bereits im November 2022 Finanzmittel für die Erschließung von Segele bereitgestellt und fungiert seither als verlässlicher Kooperationspartner. Im vergangenen Quartal flossen rund 3,4 Millionen Dollar an Monetary Metals zurück. Zum Quartalsende verfügte Akobo über Barmittel in Höhe von 31,5 Millionen Kronen (3,4 Millionen Dollar).
Aus Sicht deutscher Anleger unterstreicht die Kombination aus operativer Erholung, außergewöhnlich hohen Goldgehalten und kontinuierlichem Schuldenabbau die finanzielle Konsolidierung des Projekts. Mit durchschnittlich 38,5 g/t liegt der Goldgehalt weit über dem Niveau vieler konventioneller Goldbergwerke weltweit und dürfte die Rentabilität der Mine nachhaltig untermauern.
Ausblick auf das dritte Quartal und Vorbereitung des offiziellen Betriebs
Akobo gibt zudem bekannt, dass die Doré-Produktion im dritten Quartal bis zum 30. September bei rund 35 Kilogramm gelegen habe. Damit erhöht sich die kumulierte Fördermenge seit Inbetriebnahme von Segele auf etwa 169 Kilogramm. Im September wurden rund 3 Millionen Dollar an Monetary Metals zurückgezahlt, sodass die Tilgungsleistungen im laufenden Jahr auf insgesamt etwa 7 Millionen Dollar angewachsen sind.
Des Weiteren wurde Verdant Capital als Finanzberater für die Umfinanzierung bestehender Kreditlinien mandatiert. Die Vorbereitungen für den offiziellen Produktionsstart schreiten voran. Die Aufnahme in den Kundenkreis einer von der London Bullion Market Association (LBMA) akkreditierten Scheideanstalt sowie die Vorbereitung erster Goldexporte wurden im dritten Quartal weiter vorangetrieben.
Die Listung bei einer LBMA-zertifizierten Raffinerie gilt für Produzenten als entscheidender Schritt, da sie den Zugang zu internationalen Handelsmärkten und damit zu einem erweiterten Abnehmerkreis ermöglicht. Für ein Unternehmen in der Hochlaufphase stellt dies einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zur vollständigen Kommerzialisierung dar.
Fazit: Das Quartalsergebnis von Akobo Minerals zeigt einen Produzenten, der nach anfänglichen operativen Schwierigkeiten wieder an Dynamik gewinnt – Rekordförderung, Bestwerte beim EBITDA, rückläufige Verbindlichkeiten sowie die fortlaufende Vorbereitung des offiziellen Produktionsstarts und der ersten Goldexporte.
